Extras: Epla, Blippy, Payvment

Einige weitere spannende E-Commerce-News aus den vergangenen Tagen:

Epla

Mit Epla startete in Norwegen erfolgreich ein Marktplatz für handgemachte Güter:

Der Marktplatz hat einen Traumstart hingelegt und verzeichnet nach knapp drei Monaten bereits über 550 Shops, die insgesamt über 19.000 Produkte zum Verkauf anbieten. Rund 4000 Produkte sind bereits verkauft worden.

epla

Blippy

Blippy, das Twitter für Shopping, hat sich einem Redesign unterzogen, dass Blippy in die Nähe des Facebook-Newsfeeds rücken lässt. Ebenfalls neu ist eine wichtige Einstellung bei der Privatsphäre: Jetzt kann ausgewählt werden, ob jeder Einkauf für die Veröffentlichung auf Blippy manuell freigeschaltet werden muss.

Payvment

Auf dem web-ideas.de-Blog wird das Einrichten eines Shops auf Facebook mit Payvment beispielhaft durchgespielt. Payvment, den shopübergreifenden Warenkorb für Facebook, hatten wir hier vorgestellt .

Investoren

Der bekannte VC-Investor Fred Wilson (über Union Square Ventures investiert in unter anderem Twitter, Etsy, Tumblr, Boxee) sieht viel Potential für die nächsten Jahre im E-Commerce. Er verweist auf einen Artikel des VC-Investors Josh Kopelman, welche Wilson Meinung teilt:

I believe we've seen more innovation (and potential for disruption) in eCommerce in the last 10 months than we have in the last 10 years — with group buying, demand aggregation, game mechanics, flash/group sales, leveraging the social graph for customer acquisition and mobile. And, I believe that this is a great time to be investing in these disruptive models.

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Kategorien:Die neuen Tools

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8 replies

  1. Der Vollständigkeit halber und für alle, die ein wenig mehr über Epla erfahren wollen: der Beitrag ist ein Zweiteiler, das Interview mit den Gründerinnen habe ich hier gepostet:
    http://handmadezwonull.blogspot.com/2010/03/handmadeinterview-epla.html

  2. Vielleicht wäre es geschickt, nicht die umgeleiteten oder getrackten Links aus den Feeds zu nehmen sondern direkte Links zu setzen.

  3. Ja,stimmt, Martin. Wobei es meines Wissens nach keinen Einfluss auf das Funktionieren der Links hat.

  4. Was soll man im Winter auch sonst in Norwegen machen, der perfekte Markt für sowas.

  5. @Florian
    Ich empfehle Dir zur besseren Meinungsbildung mein Interview mit den Gründerinnen von Epla.
    Die Gründe für den tollen Erfolg liegen bestimmt nicht in etwaiger Langeweile.

  6. @a. nichts für ungut, ich habe das Interview gelesen. Das die prinzipielle Marktsituation in Norwegen einem norwegischen Startup helfen sollte, ist doch selbstverständlich und spricht doch nicht gegen die Gründerinnen.
    Mein als witzige Bemerkung getarnter Kommentar, hat den faktisch ernsthaften Hintergrund das die norwegische Handwerkstradition so extrem ausgeprägt ist … weil man früher im Winter absolut nichts anderes machen konnte. D.h. ja die Gründe für den Erfolg liegen kulturell gesehen in etwaiger Langeweile.

  7. Florian, und warum sollte es nötig sein, einen Kommentar als flapsige Bemerkung zu tarnen, zumal Du als Usabilityexperte viel mehr zur Diskussion beitragen könntest als das?
    Die Handwerkstradition in Norwegen ist, genauso wenig wie die in Deutschland (im Gegensatz zu Norwegen haben wir hier übrigens rund fünf vergleichbare Marktplätze für Kunsthandwerker und Selbermacher, die USA haben ein Vielfaches davon), nicht deswegen so tief in der Geschichte verwurzelt, weil man im Winter angeblich nichts anderes machen konnte und auch noch Langeweile gehabt hätte. Mit dieser Behauptung wirst Du dem Handwerk selber nicht gerecht.
    Der Erfolg von Epla und seinen Mitstreitern und von “handmade” ganz im Allgemeinen auf der ganzen Welt liegt in anderen Dingen begründet.

  8. @a. Norwegen ist wirklich ein besonderer Fall, mit den USA oder Deutschland kannst du ein Land mit 5 Millionen Einwohnern nicht vergleichen. Nichts davon spricht doch gegen den internationalen handmade Trend oder die tollen Gründerinnen. Auch gegen das Handwerk an sich spricht das nicht.
    Als Hinweis
    http://de.wikipedia.org/wiki/Husfliden
    ist eine norwegische Handwerksvereinigung die Läden betreibt für privat produziertes. Die Vereinigung hat 20.000 Mitglieder d.h. jeder 250. Norweger ist Mitglied.
    Kunst und Handwerk ist Unterrichtsfach bis zur 10. Klasse usw.
    Natürlich kann man darüber diskutieren ob eine lokale Handwerkstradition sich in einer Agrar Gesellschaft mit sehr verteilter Bevölkerung und sehr strengen Wintern stärker ausprägt, und dann 200 Jahre später einem Startup nützen kann. Ich würde sagen ja und ich bezweifle das mir irgendein Norweger widersprechen würde.

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