Notebooksbilliger.de wächst um 125 Mio. € auf 465 Mio. €

von Matthias Hell

Das Umsatzzahlen-Schaulaufen der Elektronikversender geht weiter: Nach Cyberport ("Cyberport wächst auf 364 Mio. Euro") meldet nun Notebooksbilliger.de die Zahlen für 2011: Die Mitte des Jahres in Aussicht gestellte halbe Milliarde Euro hat das Unternehmen zwar verfehlt, doch steigerte Notebooksbilliger.de seinen Umsatz 2011 um 37 Prozent bzw. 125 Mio. Euro auf 465 Mio. Euro:

Elektronikversender2011nbb

Der selbst für Notebooksbilliger.de-Chef Arnd von Wedemeyer unerwartet rasante Shift von Offline zu Online hat bei dem Elektronikversender offensichtlich zu einem Strategiewandel geführt: Während Notebooksbilliger.de zuvor die Eröffnung mehrerer stationärer Filialen plante, wird nun eine Multi-Shop-Strategie priorisiert:

„Wir bauen unser Sortiment weiter aus. Aber nicht unter Notebooksbilliger.de. Da sind wir von der Sortimentsgestaltung durch, dort geht’s nur noch in die Tiefe.“ Stattdessen werde der Etailer neue Shops – immer mit einem anderen Schwerpunkt und einem autarken Produktmanagement – angehen. „Dazu bauen wir gerade unser Produktmanagement aus und suchen hier auch noch nach geeigneten Mitarbeitern“, berichtet Wedemeyer. „Auch muss die Warenpräsentation und das Gefühl für jeden Shop spezifisch sein.“

Als ersten neuen Shop startete der Elektronikversender Anfang Februar Nullprozentshop.de und bietet dort stark nachgefragte Produkte aus dem Bereich Consumer Electronics im Rahmen einer 0 Prozent-Finanzierung an.

Ein weiterer Onlineshop mit Schwerpunkt auf dem Segment Weiße Ware soll zudem bereits in Planung sein.

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Kategorien:Shopboerse

3 replies

  1. Ich übersetze mal “geeignete Mitarbeiter”: Mitarbeiter, die für wenig Geld arbeiten und denen ein Urlaubsanspruch unterhalb des gesetzlichen Mindesturlaubs genügt.
    Den 100.000 EUR Job teilen sich da 5 Leute ;-)
    http://www.kununu.com/de/ni/sarstedt/it/notebooksbilligerde/kommentare

  2. Nullprozentshop.de ist aber ein Geschaeftsmodell, welches nur in Zeiten so extrem niedriger Zinsen funktioniert. Da kann der Spass schon nach den naechsten 2 Zinserhoehungen der EZB zu Ende sein. :-)

  3. Yey, Hockeystick Szenario läuft voll nach Plan.

    @Claus Fahlbusch: Sollten die Zinsen mal wieder auf ein realistisches Niveau steigen (d.h. positiver Realzins!) ist der Spaß ganz schnell für noch viel mehr Staaten, Banken, Häuslebauer usw. vorbei.

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