Debatte: Brauchen wir eine Internetpartei in Deutschland?

Ob als Gamer, Musikhörer oder Nutzer von Videodiensten – die vornehmlich jugendlichen Internetnutzer werden zunehmend kriminalisiert, das Internet als Quell des (wirtschaftlichen) Übels stilisiert (via).

Im Grunde kein Wunder, dass sich eine Bewegung formiert ("Vorkämpfer der Netzbürger"), die sich für die "Bürgerrechte in einer Informationsgesellschaft" stark macht.

In Schweden hat das Urteil gegen die Betreiber der Tausch-Plattform The Pirate Bay das Fass zum Überlaufen gebracht – und in der Piratenpartei das perfekte Sprachrohr gefunden.

Das Internet wird in den kommenden 20 Jahren mehr verändern als sich so mancher vorstellen kann – das Rechtssystem, das Bildungssystem und wohl auch das politische System. Welche der etablierten Parteien ist wirklich dafür gerüstet, diesen gesellschaftlichen Wandel und den Weg von der Marktwirtschaft hin zur Netzwirtschaft aktiv mitzugestalten?

Ausnahmsweise mal ein erfreulich unvoreingenommener Artikel bei Zeit online (vgl. im Gegenzug den Artikel in der Süddeutschen Zeitung)

Bei der Europawahl hat die Piratenpartei vor allem in Studentenhochburgen punkten können. Hier ein Bericht aus Aachen.

Frühere Beiträge zum Thema:



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  1. Zunächst möchte ich sagen, dass ich dieses Blog nach wie vor großartig finde, weil man sich hier einfach über die neuesten Entwicklungen im E-Commerce informieren kann (was man sonst mühevoll recherchieren müsste).
    Aber: Ich finde es trotzdem etwas schade, dass der Beitrag von Don Alphonso zu diesem Thema hier nicht verlinkt wurde:
    http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1420434/
    Ich würde mir da eine etwas stärkere Vernetzung der sehr verschiedenen Diskussionen wünschen. Gerade bei dem Thema fände ich das sehr interessant.

  2. Was nicht ist, kann noch werden … Danke jedenfalls für den Hinweis!

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