Real-Drive: Metro Gruppe testet Drive-In-Supermarkt

Während sich die Metro-Gruppe ("Made to Trade") mit einer Online-Strategie für ihre Media- und Saturn-Märkte weiter schwer tut ("Media Markt verschiebt Online-Start auf unbestimmte Zeit"), geht es bei der Supermarkt-Tochter Real forscher voran. Nach dem Start des Online-Shops im Mai testet Real jetzt Real,- Drive als Drive-In-Option:

Realdrive

"Neben dem klassischen stationären Geschäft baut Real auch neue Absatzwege konsequent aus.

Der Ende Mai gestartete Onlineshop weist eine kontinuierlich steigende Kundenfrequenz und zunehmende Wochenumsätze auf.

Im November eröffnet Real zudem den ersten eigenständigen Drive-In-Store im deutschen Handel.

Die Kunden können per Internet ihre Bestellung aufgeben und zum gewünschten Zeitpunkt an der Real Drive.de Station abholen." (Pressemitteilung)

Drive-In-Konzepte sind aktuell vor allem in Frankreich ein großes Thema. Auch dort ist die Metro-Gruppe aktiv. Seit einem Jahr testet Rewe einen Rewe-Express Shop in Köln.

Wer sich einen gezielten Überblick verschaffen will über Markt, Player und Perspektiven für den Lebensmittel-Online-Handel hierzulande, der wird auf dem 1. Deutschen e-Food Kongress fündig, der am 30. November in Wiesbaden stattfindet.

In unserem Videokanal finden sich Interviews mit den Machern von Tesco, Froodies und LeShop.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Uncategorized

  1. Klingt für mich nach Multi-Channel :-)

  2. Wäre interessant zu wissen in welcher Stadt dieser Drive-In-Store sein soll.
    Kann man dort auch Lebensmittel bestellen oder wird es wie beim aktuellen Online-Auftritt von Real hauptsächlich Hartwaren zu erstehen geben?
    Wäre eine ziemlich interessante Sache. Ich kann mir gut vorstellen, dass Leute die den ganzen Tag im Büro arbeiten Abends keine Lust haben noch durch den Supermarkt zu laufen um Lebensmittel einzukaufen.
    Wenn man diese z.B. in der Pause einfach online kaufen könnte und auf dem Heimweg nur noch abholen müsste, dann wäre das schon ein Top-Service.

  3. Wenn es funktionieren soll, dann darf es kein Multi-Channel sein.
    Ein Supermarkt zahlt für Ladenfläche, Personal zum regalfüllen, Kassierer, etc. hat aber in der Regel kein Lager mehr – das ist der Laden selbst.
    Der Drive-In braucht ein Lager und Kommissionierer. Der Versuch aus dem Supermarkt zu kommissionieren muss an den Gemeinkosten scheitern.
    Hier hatte ich das Thema schon mal aufgegriffen: http://www.online-targeting.com/lebensmittel-im-online-shop/

  4. Ist ja spannend.
    Und ich hätte jetzt einfach mal vermuten wollen, dass bei dem größten deutschen Handelskonzern ein paar Leute arbeiten die sich da Gedanken gemacht haben, wie man so etwas startet und was den größten Benefit bringt.
    Tja – so kann man sich täuschen – wenn man wissen will wie es geht, muss man offensichtlich einfach nur excitingcommerce lesen.

  5. Immer wieder interessant wie sich anscheinend pure Online Player über die e-Food Thematik auslassen.
    Was sie dabei völlig übersehen ist, dass die Gemeinkosten eh anfallen, da der Laden bereits existiert.
    Im LEH macht man den Gewinn mit einigen wenigen Ausnahmen im Einkauf. Marktanteil = Rabatt im EK. Ein stationärer Händler bekommt Einkaufskonditionen die vom Umsatz abhängen. Schafft er es über ein DriveIn- oder Lieferkonzept, den share of Wallet zu seinen Gunsten zu verändern, wirkt sich das über den Mehrumsatz auf den gesamten EK (auch der rein stationäre) und damit auf die Rendite aus. Daher kann das Ganze wenn dann nur mit Multi- bzw. Cross-Channel funktionieren.

  6. Was ist denn Cross-Channel :-)

  7. Laut SAP Anwender Panel vorletzte Woche versteht da jeder was anderes drunter :-)

  8. rotfl

Schreibe eine Antwort zu Thomas Antwort abbrechen

%d Bloggern gefällt das: