ProSiebenSat.1 lässt sich Windstar und Vitalia 64 Mio. € kosten

Neben der Aufstockung bei Vitafy („Vitafy: ProSiebenSat.1 erhöht auf 50% (für 7 Mio. € und 20 Mio. € Werbezeit)“) gabs heute von ProSiebenSat.1 auch Details zur Übernahme der Windstar Medical Group („GoodVita: Ströer und ProSiebenSat.1 geben im Gesundheitsmarkt Gas“).

64 Mio. Euro hat ProSiebenSat.1 für den „Erwerb von 92 Prozent der Anteile an der WindStar Medical Group“ bezahlt (PDF):

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„Mit Vertrag vom 11. August 2016 und wirtschaftlicher Wirkung zum 4. Oktober 2016 hat die ProSiebenSat.1 Group einen Anteil von 92 Prozent an der WindStar Medical GmbH, Bad Homburg, erworben und Kontrolle erlangt.

Die Gesellschaft sowie deren Tochterunternehmen werden dem Segment Digital Ventures & Commerce (siehe Ziffer 3 „Segmentberichterstattung“) zugeordnet.

Die WindStar Medical Group spezialisiert sich auf die Entwicklung und den Vertrieb von innovativen Gesundheitsartikeln. Der Kaufpreis nach IFRS 3 setzt sich aus einem Barkaufpreis in Höhe von 64 Mio Euro sowie einer Put-Option über den Erwerb von weiteren 8 Prozent der Anteile mit frühstmöglicher Fälligkeit im Jahr 2022 zusammen.“

Vergleiche dazu auch die Aktivitäten von Ströer („Bestätigt: Ströer übernimmt Vitalsana-Apotheke für 4,5 Mio. €“).

Wie bei ProSiebenSat.1 die Maschine schnurrt („2 Jahre nach den Epic Fails“), hatten wir bereits beschrieben und uns mit der Strategie ausführlich auch in den Exchanges #157 („Das Rocket-Modell von ProSiebenSat.1“) befasst.

Einblicke finden Interessierte im jüngsten Quartalsbericht (PDF) auch in den Rahmenvertrag mit der Heilpflanzenwohl AG, die zu guten Teilen dem ProSiebenSat.1-Chef und seiner Familie gehört.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Shopboerse

4 replies

  1. Einerseits finde ich es super, dass Firmen wie ProSiebenSat1 im E-Commerce denken anstatt zu versuchen, im sterbenden TV-Markt zu verweilen. Andererseits kommt mir die Strategie von ProSiebenSat1 und auch Ströer etwas planlos vor. Es werden dutzende semiprofessionelle E-Commerce-Firmen für teils astronomische Preise gekauft und was dann ?
    Ich mag mich hier vollkommen irren, aber wäre es nicht sinnvoller, wenn man pro Segment auf ein oder maximal zwei starke Zugpferde + exzellente Teams setzen würde, anstatt dieses Gießkannen-Prinzip anzuwenden ?

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