JoyBuy: Wo steht JD.com im Vergleich zu Amazon und Ebay?

Nach Alibaba wirbt jetzt auch JD.com fleissig um westliche Marken und Hersteller – in Frankreich und in England („JD.com Commits to Selling £2 Billion of UK Products to Chinese Consumers“) und will im nächsten Jahr dann auch im europäischen Markt Fuß fassen („JD.com to launch marketplaces in France, the UK and Germany“):

Hierzulande vor allem bekannt durch strategische Partnerschaften und den Einstieg bei Farfetch („Farfetch gewinnt JD mit $397 Mio. als großen Anteilseigner“) und bei Vipshop hat JD 2013 erstmals mehr als 10 Mrd. Dollar Umsatz erzielt und sich seitdem mehr als vervierfacht.

Im Handelsvolumen ist JD 2016 erstmals an Ebay vorbeigezogen und wird 2017 weit über 100 Mrd. Dollar landen:

In der Ankündigung präsentierte sich JD, das im Unterschied zu Alibaba ein eigenes Handelsgeschäft betreibt, durchaus angriffslustig:

“We built our logistics to be online from day one,” said Mr Liu. “Companies like DHL built their systems on decades-old technology, it’s very hard for them to overturn their systems overnight.”

Mit dem Thema Marktplätze gestern, heute, morgen haben wir uns zuletzt in den Exchanges #187 befasst.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Shopboerse

1 Antwort

  1. JD.com wird ähnlich wie Alibaba deutlich schneller wachsen, vor allem im Vergleich zu ebay. Ich denke ebay sollte eher die asiatischen Marktplätze als Konkurrenten betrachten und dementsprechend agieren, als Amazon.

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