Zalando opfert für Zara & Co. sogar das Eigenmarkengeschäft

Gefühlt würde Zalando momentan so ziemlich alles dafür tun, um Zara und H&M auch mit ihren Hauptmarken für sich zu gewinnen. So opfert es jetzt im Rahmen seiner strategischen Fokussierung sogar das Eigenmarkengeschäft („Zalando stellt zLabels ein“):

„Früher konnten wir besonders die niedrigen Preispunkte über externe Partner nicht so gut abdecken“, sagt Schneider. „Inzwischen bekommen wir immer mehr Marken und Hersteller mit vertikalem Konzept an Bord und können damit unseren Kunden alles anbieten.“ Deshalb wird der zLabels-Geschäftsbereich zum 1. April eingestellt.“

Und wie die jüngsten Entwicklungen bei Zalando (Exchanges #217), aber auch bei Zara & Co. zeigen, könnte das Kalkül für Zalando sogar aufgehen.

Im Grunde muss es das auch, denn anders lassen sich die Ziele, die Zalando ausgegeben hat („Zalando will Marktplatz von 600 Mio. € auf 8 Mrd. € ausbauen“), nur extrem schwer erreichen:

Aber zum Glück dämmert es auch Zara und H&M gerade, dass sie es online aus eigener Kraft (und gegen ein Zalando) kaum werden schaffen können, sodass sich hier im Bestfall eine Win-Win-Situation anbahnt („Wie geschickt sich Zalando jetzt am Markt positioniert“), von der alle Beteiligten profitieren.

Mehr dazu auch in den Exchanges #217.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Zalando

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