DHL-Alert #3: Wie schnell kann Amazon Logistics wachsen?

Wenn DHL & Co. nicht mehr mit dem Online-Markt mitwachsen wollen, dann ist Amazon Logistics gerade so ziemlich die einzige Hoffnung für den Online-Handel 2025. Die Wirtschaftswoche hat diese Woche beschrieben, wie weit Amazon Logistics mittlerweile ist:

„Amazon schickt seine Zusteller nicht nur nach Berlin und München, sondern auch nach Kassel, Solingen oder Eschweiler. Der Paketdienst macht vieles anders als die Konkurrenz – und besser.“

2015 gestartet ist Amazon Logistics ein gutes Beispiel dafür, wie vergleichsweise schnell und einfach sich heute ein auf den Online-Handel spezialisierter Last-Mile-Service aufziehen lässt, wenn man dabei zeitgemäß und pragmatisch vorgeht, die richtigen Prioritäten setzt und sich zunächst vor allem die Rosinen herauspickt.

Amazon Logistics ist nicht mehr der einzige Hoffnungsträger, aber sicherlich der mit der größten Durchschlagkraft. Siehe dazu auch In England öffnet sich Amazon Logistics für andere Händler.

Mehr zur Logistik von morgen auch in unserem Oktober-Special und in den Exchanges:

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Amazon, Logistik

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  1. Das ist tatsächlich eine atemberaubende Entwicklung und es wird wird wirklich spannend zu sehen, wie weit die „Rosinenpickerei“ gehen kann. Es wird ja vermutlich keinen Tag X geben, an dem Amazon komplett auf Eigenlieferung umstellt. Bisher wurden offiziell nur die „Lastspitzen“ von den bestehenden Paketdiensten weggenommen. Die merken das im Moment erst mal nur durch gebremstes Wachstum, was vielleicht teilweise gar nicht ungelegen kommt. Aber wenn die Entwicklung so weiter geht bei Amazon-Logistics, dann gehen sehr schnell vorhandene Mengen verloren und das erst mal da, wo es finanziell vielleicht noch ein wenig Spass macht. Es bleiben die unattraktiveren Themen (größere / schwerere Pakete, abseits der Ballungsräume). Und dann ist die Frage, ab wann die Paketdienste bei Amazon die (preislichen) Daumenschrauben anziehen. Denn rein von den Mengen und dem Umsatz her sind sie dann trotzdem noch erpressbar („wenn Ihr die Preise abhebt, nehmen wir eben die Mengen weg“).
    Das wird ein interessantes Rennen.

  2. Amazon-Alert #1

    „Amazons Liefermaschinerie hat Schluckauf: Verzögerungen in den USA“

    https://t3n.de/news/amazon-lieferverzoegerung-1231760/

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