Anker-Gründer Steven Yang über den Milliarden-Börsengang

Vor The Hut Group („The Hut Group holt £1,9 Mrd. bei Bewertung von £5,4 Mrd.“) ist unlängst bereits Anker Innovations an die Börse gegangen, eines der (Vorzeige-)Beispiele, das mit dem Verkauf von Techzubehör über Amazon zum Milliardenunternehmen geworden ist.

Im letzten Jahr ist Anker (hier die Investorenseite) auf Umsätze von 954 Mio. Dollar (+27%) gewachsen und wird in China jetzt an der Börse mit gut 8 Mrd. Dollar bewertet. Bloomberg hat den Anker-Gründer Steven Yang, der noch 44% der Anteile hält, zum Börsengang interviewt:

Unternehmen wie die Berlin Brands Group (ehem. Chal-tec) werden sich sicherlich ein gutes Beispiel an Anker nehmen. Und auch Shein steht ja in Sachen Börsengang bereits in den Startlöchern.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Brands, Elektronikhandel, Shopboerse

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  1. Achtfacher Jahresumsatz als Marktkapitailiserung und das als E-Commercler mit einer kompletten Abhängigkeit von Amazon. Das ist schon eine ziemlich krasse Bewertung.

    • Das ist die totale bubble. Eine no name brand in einem competitiven space, die allein über Marktplätze funktioniert.

      • Die Bewertung ist krass. Aber unabhängig davon, setzte das Unternehmen in 2019 knapp 1 Mrd. USD um. Ware in dem Wert will auch erst einmal an die Kunden gebracht werden. Offensichtlich das Unternehmen mit dem Vertrieb über Marktplätze nicht allzu schlecht unterwegs.

        Wären die Zahlen auch mit einem eigenständigen Shop möglich gewesen? Vermutlich ist das eher schwierig und mit entsprechendem Aufwand verbunden. Warum dann nicht die vorhandene Infrastruktur sowie den existierenden Zugang zum Kunden nutzen?

        Bleibt natürlich die Frage, wie der finanzielle Einsatz aussieht, den man als Unternehmen bereit ist zu leisten, um auf einem der Marktplätze verkaufen zu können. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Am Ende geht es aber für jeden Produzenten & Händler darum, eigene Ware erfolgreich an die Kundschaft zu bringen. Wenn der derzeitige Weg über einen Marktplatz geht und ich mich in dem Umfeld zu behaupten weiß, warum nicht?!

  2. Anker positioniert sich ja eher als Premium-Zubehör in einem Markt der von billigem Wegwerfschund überflutet wird. Vielleicht sollte jetzt auch Hama zum Hundertjährigen an die Börse gehen und ein paar Milliarden mitnehmen?

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