Audibene will als Hear.com mit 151 Mio. € Umsatz an die Börse

Der Berliner Hörgeräte-Anbieter Audibene folgt dem Beispiel von Mytheresa und will über die Niederlande als Hear.com in den USA an die Börse.

Laut Börsenprospekt haben Audibene und Hear.com 2020 gut 59.000 Kunden knapp 106.000 Hörgeräte zum Preis von 1.426 Euro (plus MwSt.) je Stück verkauft und den Umsatz dabei von 120 Mio. Euro auf 151 Mio. Euro (+26%) gesteigert:

In Deutschland hat sich Hear.com (Audibene) von 50 Mio. Euro auf 60 Mio. Euro gesteigert:

Hear.com lebt in erster Linie von der (Online-)Leadgenerierung. Wer sich für den Verkauf hochpreisiger und beratungsintensiver Produkte interessiert, findet in den Unterlagen reichlich Infos und Kennzahlen zum Modell:

„Our average adjusted basket value for the year ended September 30, 2020 was €2,662 for Europe, €3,679 for North America and €1,308 for the Rest of the World.“

Audibene und Hear.com gehörten zuletzt EQT.

Ebenfalls an die Börse wollen in nächster Zeit Lampenwelt („Lampenwelt soll offenbar als Luqom Group an die Börse“), Signa Sports United („Geht Fahrrad.de mit Wiggle an die Börse?“) und About You.

Im Vergleich zu Skandinavien und zu Großbritannien ist es hierzulande aber weiter vergleichsweise ruhig. Siehe zuletzt beispielsweise MusicMagpie kommt Momox beim Börsengang zuvor.

Von BestSecret über Mister Spex und Spreadshirt bis hin zu Flaconi & Co. gäbe es mittlerweile eine Fülle potenzieller Börsenkandidaten. Doch abgesehen von Mytheresa hat bisher nur Fashionette die Chance genutzt.

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