Moonpig verdoppelt sich auf £368m, erwartet aber 2021 nur £255m

Nach Desenio („Desenio lässt als erstes die Milliardenbewertung platzen“) konnte man gespannt sein auf Moonpig, den zweiten Börsenneuling, der heute seine Jahresergebnisse präsentiert hat.

So hat Moonpig die Umsätze im abgelaufenen Geschäftsjahr mehr als verdoppeln können von 173 Mio. Pfund auf 368 Mio. Pfund (+113%), rechnet aber im laufenden Jahr nur noch mit 250 bis 260 Mio. Pfund (PDF-Quelle):

Dabei hat Moonpig, das Grußkarten und Geschenke versendet, in den Unterlagen (PDF) die Corona-Effekte sehr genau herausgearbeitet:

Bemerkenswert bleibt, welche EBITDA-Ergebnisse Moonpig erzielt – bei einem Bestellwert von durchschnittlich nur 7,2 Pfund:

Der Strategie von Moonpig widmen wir uns noch ausgiebiger in einem gesonderten Beitrag. Mehr dazu in den Unterlagen (PDF):

Ähnlich wie Claranova will Moonpig nach dem mehr als gelungenen Börsengang bald auch wieder durch Zukäufe wachsen:

Zur Vorgeschichte siehe auch Was wurde aus PosterXXL, Moonpig und der Photobox Group? Ein bisschen mehr zu Desenio und Moonpig auch in den GLORE Insights #18.

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Kategorien:Shopboerse, Wunschgenau

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  1. Moonpig über seine „Card-first + Gift attach“-Strategie – Exciting Commerce

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