Ardian und der künstliche Exit bei der Berlin Brands Group

Gerade konnte man sehr schön erleben, wie H&F mit EQT gemauschelt hat, um den Preis für Zooplus zu deckeln.

Jetzt beschreibt Ardian nicht minder öffentlichkeitswirksam, wie es mit Bain Capital einen künstlichen Exit inszeniert hat, um bei der Berlin Brands Group erst gut rauszukommen („BBG geht zu Milliardenbewertung von Ardian an Bain“) und jetzt wieder schön reinzukommen:

„Die Berlin Brands Group bekommt nach dem Einstieg von Bain Capital vor ein paar Wochen zu einer Milliardenbewertung nochmals zusätzliches Wachstumskapital von Ardian. Die Investmentgesellschaft erhält dafür eine Minderheitsbeteiligung.

Mehrheitsgesellschafter bleibt Peter Chaljawski mit seinem Gründerteam. Zweitgrößter Gesellschafter ist Bain Capital.“

An sich spricht natürlich nichts gegen derlei Deals (wenn der alte Fonds ausläuft und der neue nicht so ohne weiteres reindarf).

Spannend wäre nur zu wissen, wer in solchen Fällen über den Tisch gezogen wird: die Ardian-Investoren des alten Fonds, die des neuen Fonds oder beide?

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