Das Werbegeschäft soll für den Online-Lebensmittelhandel eine der wesentlichen Ertragssäulen werden.
Passend dazu gibt es jetzt von Instacart zum Börsengang erstmals tiefergehende Einblicke in das Werbegeschäft und die diversen Ansätze und Modelle.
In den vergangenen drei Jahren haben sich die Werbeerlöse bei Instacart mehr als verzehnfacht. Und dieses Jahr könnte der Advertising-Arm erstmals zu einem Milliardengeschäft werden:
Kein Wunder also, dass der Begriff “advertising” allein über 300 Mal in den Börsenunterlagen auftaucht, wo Instacart auch einiges an Beispielen und Screenshots bietet:
So vermarktet Instacart seine “Carrot Ads” inzwischen auch außerhalb der eigenen Seiten:
Wer tiefer einsteigen will, kann sich in den Börsenunterlagen ein ziemlich gutes Bild machen über den aktuellen Stand und die Potenziale.
Als nationaler Player von relevanter Größe spekuliert Instacart darauf, sich ein gutes Stück vom Werbekuchen abzuschneiden, der bei Konsumgütern alleine in den USA 200 Mrd. Dollar beträgt.
Mehr zu Instacart dann diese Woche auch in den Exchanges #334. Siehe vorab auch Hat Instacart den Wocheneinkauf geknackt? und Weshalb zwischen Instacart gestern und heute Welten liegen.
Frühere Beiträge zum Thema:
- Instacart peilt jetzt doch eine Bewertung von 10 Mrd. Dollar an
- Hat Instacart den Wocheneinkauf geknackt?
- Weshalb zwischen Instacart gestern und heute Welten liegen
- Instacart will beim IPO $600 Mio. holen, $175 Mio. von Pepsi
- Instacart hat die Börsenunterlagen veröffentlicht
- Instacart nimmt die erste Werbemilliarde ins Visier
- Instacart vermarktet die ersten Lebensmittelhändler
- Wo liegt Instacart im Markt für Food & Delivery?
- Exchanges #330: Die 20 heißesten Börsenkandidaten
- Exchanges #321: Die Amazons von morgen
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