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Fashion Commerce: Der Strukturwandel in der Modebranche

Besser noch als beim Forum im Juni, das sich stark auf die Innovationsbereiche im Web konzentrierte, wurde beim Fashion Commerce Forum gestern in Hamburg (mit Präsentationen von Ecco, Design3000, Conleys, Limango, Spreadshirt und Brax) der Strukturwandel in der Modebranche deutlich:

Gerade in diesem Bereich herrscht großes Innovationspotenzial für Dienste, die Online-Lösungen für die offensichtlichen und die absehbaren Probleme der Marken/Hersteller anbieten.

Die Auswirkungen des Strukturwandels

Das Spektrum reicht schon heute von Anbietern wie Vente-Privée, Brands4Friends & Co, die sich um den zielgenauen Abverkauf der Warenüberhänge kümmern (s. auch Wie das Postengeschäft den E-Commerce verändert), bis hin zu Modeplattformen wie Stylight, Stylefruits, Smatch & Co., die neue Wege der (emotionalen) Kundenansprache bieten.

Unseren Einschätzungen zufolge werden sich parallel zu Diensten wie Yoox, DePauli/Herrenausstatter oder Design3000 (und deren exklusiven Markenshops) vor allem die Logistikdienstleister (also die Dohmens und Hellmanns) noch ein größeres Stück vom Modekuchen abschneiden und zunehmend zur Konkurrenz für den etablierten (Versand-)Handel werden.

Schon heute bündeln sie eine Vielzahl von Marken. Und sobald sie eine gewisse Größenordnung erreicht haben, bietet es sich an, über übergreifende Shoppingplattformen und Konzepte nachzudenken und so für weiter steigende Umsätze zu sorgen. Speziell die Netrada-Initiative von Heycom weist stark in diese Richtung.

Man ahnt schon: Die Modebranche bietet in nächster Zeit noch genügend Stoff für weitere Fashion Commerce Foren. Vielen Dank allen Teilnehmern und Referenten für die anregenden Diskussionen!

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