Mit dem Ausstieg der deutschen Geschäftsführung verschärfen die Amerikaner den Kurs bei Swoopo wieder. Künftig bekommen die Bieter beim Direktkauf nur mehr "bis zu 25%" ihrer Einsätze erstattet.
Im letzten Sommer hatte Swoopo den Kaufmodus – teils aus Kulanzgründen (nach heftiger, öffentlicher Kritik), teils im Vorgriff auf neue Wettbewerber – zugunsten seiner Nutzer entschärft. Die Bieter bekamen danach beim Direktkauf 100% ihrer Einsätze erstattet.
So wirklich interessant bleibt Swoopo jedoch für Investoren nur als Geld(druck)maschine (s. Worauf Investoren wirklich stehen). Deshalb ist die Kehrtwende nachvollziehbar.
Bemerkenswert ist die Entwicklung auch deshalb, da Swoopo inzwischen Vorbild ist für weltweit Hunderte von Nachahmern, u.a. auch für die US-Hoffnung Big Deal sowie für Dealstreet, an dem aus dem Samwer-Umfeld u.a. Otto, Holtzbrinck und Credit Agricole Private Equity beteiligt sind.
Mehr zu den "Swooponomics" auch im Extreme Retailing Beitrag. Aus Exciting Commerce Sicht gibt es mit Spreadbooster & Co. in diesem Marktsegment längst attraktivere Geschäftsmodelle
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