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Warnung vor dem Online-Handel: Die K5 aus Händlersicht

Die K5 sieht sich als die Händlerkonferenz unter den E-Commerce-Konferenzen. Deshalb ist für uns am Spannendsten, was die Händler mitnehmen.

Rene Otto von RocknShop hat sich Gedanken gemacht und kann vom Online-Handel bestenfalls abraten ("Alles gut im E-Commerce? Leider nein."):

“Ich würde heute nicht mehr anfangen!” – “Warum?” – “Ganz einfach, während man vor 5 Jahren
noch mit einem versierten Techniker (IT) und einem
Online-Marketing-Fachmann “selbstständig” starten konnte, ist dieses
heute nicht mehr möglich.

Allein für ein vernünftiges Online-Marketing,
das alle relevanten Kanäle abdeckt, braucht man heute 5-6 Kanal-Manager
– und meherere hunderttausend Euro Marketing Budget zum Start! Das ist
schlichtweg nicht finanzierbar – zumindest nicht aus eigenen Mitteln!”

Die Voraussetzung für das “Gelingen eines solchen E-Commerce Projektes”
setzt dafür freilich einen exzellenten Planungsprozess voraus und eine
mindest ebenso gute Umsetzung in Sortimentsauswahl, Shop-Programmierung,
Zielgruppen-Bearbeitung, Kunden-Service etc. voraus.

Ohne fremde
Millionen ist da nicht viel zu machen, zumindest nicht, wenn man
innerhalb von 2-3 Jahren relevanten Umsatz vorweisen will.

Natürlich ist das die Sicht aus einem kleinen Spezial-Versender, aber
die kaufmännische Mechanik gilt auch im Großen, weil dort die gleichen
wirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten gelten."

Das ist die Diskrepanz, in der sich der Online-Handel momentan befindet. Auf der einen Seite eine extreme Wachstumsdynamik ("Wann explodiert der E-Commerce-Markt?"). Auf der anderen Seite die Herausforderungen der – wie Rene Otto so schön schreibt – "komplexesten Branche der Welt".

Weitere Stimmen zur K5 gabs schon von Frauenseite, von der Presse und von Branchenbegleitern.

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