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GLORE25: Was spricht für einen Global Online Retail Fonds?

Wer die Shoptalk verfolgt hat („Naspers und die Perspektive globaler E-Commerce-Investoren“) und die jüngsten Entwicklungen in China („Was Ule einem Alibaba in China entgegensetzen will“) oder in Indien („Ebay gibt Indien an Flipkart und legt noch $500 Mio. drauf“), der weiß um die treibenden Faktoren im globalen Online-Handel. Für das Hansawelt-Magazin unseres Fondsverwalters habe ich kürzlich zusammengefasst, was für einen Global Online Retail Fonds spricht:

Der Global Online Retail Fonds – ein Fonds für den Handel von morgen

Der Online-Boom im internationalen Einzelhandel hält an mit jährlichen Wachstumsraten von 20% und mehr. Weltweit Dutzende von Online-Händler und -Marktplätze haben mittlerweile die Umsatzmarke von einer Milliarde überschritten und streben jetzt die Fünf- bzw. die Zehnmilliarden an. Sie sind es, die den Handel von morgen treiben und nicht nur die Warenhäuser ablösen, sondern zunehmend auch die Rolle übernehmen, die heute Handelsriesen wie Zara, H&M oder Primark zufällt.

So hat Marktführer Amazon seine Umsätze in den vergangenen 10 Jahren verzehnfachen können auf 136 Mrd. Dollar. Vom Handels- über das Marktplatzgeschäft bis zu den Web Services ist Amazon mittlerweile in unterschiedlichsten Geschäftsfelder aktiv und dringt in weitere vor: vom Handel mit Lebensmitteln (Amazon Fresh) und der Nahversorgung (Prime Now) bis zum Großhandel (Amazon Business) und neuen Technologiefeldern (Alexa/Amazon Echo).

Eine abermalige Verzehnfachung der Umsätze ist absehbar. Amazon wäre dann das erste Handelshaus weltweit mit einer Billion Dollar Umsatz. Bis Amazon Walmart nicht nur in der Marktkapitalisierung, sondern auch beim Umsatzvolumen abgehängt hat, scheint nur eine Frage der Zeit.

In Asien hat sich Alibaba zum großen Treiber entwickelt und kommt als Online-Marktplatz in China alleine am Singles Day auf Umsätze von knapp 18 Mrd. Dollar. Alibaba legt dabei eine noch größere Dynamik an den Tag als Amazon und steht zugleich für die Entwicklung in den Emerging Markets, wo der Online-Handel über Smartphones bereits der treibende Faktor ist.

Die Vielfalt im europäischen Online-Markt

Im Vergleich zu den USA, wo Amazon und Ebay den Markt weitgehend dominieren, herrscht auf dem europäischen Markt auch dahinter noch eine vergleichsweise große Vielfalt mit einer ganzen Reihe von relevanten Online-Händlern, speziell im Modesegment, wo vier Milliardenplayer auch international den Takt vorgeben: Zalando, Vente-Privée, Yoox Net-A-Porter und Asos.

Bemerkenswert dabei, dass ein Zalando, das heute bereits bei Umsätzen von 3,6 Mrd. Euro liegt, vor 10 Jahren überhaupt noch nicht existiert hat. Als Plattformplayer mit Marktplatz und Brand- und Media-Services peilt Zalando mittelfristig jährliche Umsätze von 20 Mrd. Euro an und arbeitet dabei zunehmend enger mit Marken und Herstellern zusammen.

Der Global Online Retail Fonds ist der weltweit erste auf den Online-Handel spezialisierte Fonds, der alle drei prägenden Marktentwicklungen abbildet, die den Handel in den kommenden 10 Jahren weiter transformieren: Er enthält die marktführenden Wachstumstreiber wie Amazon oder Alibaba, er berücksichtigt durch seinen globalen Fokus sämtliche Wachstumsregionen – von Lateinamerika (MercadoLibre) über Afrika und Indien (Naspers) bis in den asiatischen Raum (neben Alibaba auch JD, Rakuten und andere). Zudem umfasst er die nachrückende Generation an Wachstums- und Innovationstreibern wie den Modeversender Boohoo aus England.

Gerade im Umsatzsegment ab 100 Mio. Euro sind in den letzten fünf Jahren Hunderte von Online-Handelsunternehmen entstanden, größtenteils privat finanzierte Unternehmen, die noch nicht an der Börse notiert sind. Hier sind in den kommenden Jahren eine ganze Reihe weiterer Börsengänge zu erwarten.

Aktuell enthält der GLORE-Fonds, der am 1. Oktober 2015 aufgelegt wurde, eine Auswahl von 23 börsennotierten E-Commerce-Unternehmen und auf E-Commerce spezialisierten Beteiligungsgesellschaften und deckt dabei alle wesentlichen Regionen und Branchensegmente ab – vom Lebensmittelhandel (Ocado) über Mode (von Asos bis Zalando) bis hin zu Elektrogeräten (AO World) und Möbel (Wayfair).

Ein Beispiel ist Zooplus, das mit einem Kapitaleinsatz von 90 Mio. Euro in den letzten 18 Jahren auf Umsätze von über 900 Mio. Euro gewachsen ist, in diesem Jahr 1,1 Mrd. Euro erreichen will und sich bis 2020 auf 2 Mrd. Euro mehr als verdoppeln will, indem es seine internationalen Marktchancen nutzt, sich als Marktplatz öffnet und in angrenzende Produktbereiche wie den Handel mit Lebensmitteln vordringt.

Auch wenn an Amazon oder Alibaba im Markt kein Weg vorbeiführt, ist davon auszugehen, dass es, so wie Zooplus im Heimtierbedarf oder Wayfair im Einrichtungsbereich, in jedem Branchensegment zumindest einen starken Online-Player gibt, der den großen Universalisten Paroli bieten kann.

Hierauf baut der Global Online Retail Fonds, der aktuell ein Fondsvolumen von 4,1 Mio. Euro hat und die vergangene Woche mit einem neuen Höchststand von 112,45 Punkten beendet hat.

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