Den mit Abstand intelligentesten Beitrag zum Thema "Monetarisierung von Social Media" hat Alan Rosenblith in seinem Blog New Currency Frontiers ("Monetizing Social Media with Community Currency").
Er verdeutlicht nicht nur, warum Werbung in "Social Media" ganz prinzipiell nicht funktionieren kann, sondern auch, warum Nutzer dumm wären, wenn sie mit ihrem sauer verdienten Geld für die "Social Media" Nutzung zahlen würden.
Um wieviel einfacher wäre die Webwelt dagegen mit nutzergetriebenen Währungen, die sich an den Prinzipien des Webs (schnelle Verbreitung, intensiver Austausch) orientieren: Die Nutzer würden – schon aus Eigennutz – schnell und gerne "zahlen" wollen. Und die besten Dienste könnten auf kontinuierliche Erlösströme bauen.
Kurzum: Die Web-Wirtschaft könnte von neuen Währungen extrem profitieren. Das ist der eigentliche Grund, warum es sich lohnt, sich intensiv mit Twollars & Co zu befassen.
Das Deutschlandradio Kultur widmet sich dem Thema Web-Währungen am Samstag ab 14 Uhr im Breitband-Magazin für Medien und digitale Kultur.
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