Die Entertainment Shopping AG holt sich für Swoopo (vorm. Telebid) 10 Mio. Dollar (7,5 Mio. Euro) aus den USA (s. Pressemeldung) – und ist damit nach Spreadshirt und BuyVIP das dritte deutsche E-Commerce-Startup mit einem alternativen Geschäftsmodell, das binnen kürzester Zeit eine große Finanzierungsrunde bekannt gibt.
Swoopo zählt zu den deutschen Top 500 Shops und hat seine Umsatzziele für 2008 mit einem gemeldeten Umsatz von knapp 22 Mio. Euro (2007: 11 Mio. Euro, 2006: 5 Mio. Euro) übertroffen.
Unter dem ehemaligen Ciao-Geschäftsführer Gunnar Piening ist Swoopo
dabei, das Geschäftsmodell auf andere Märkte zu übertragen – und setzt
dabei – mit Unterstützung des US-VCs August Capital Partners – stark auf den US-Markt:
Swoopo-Gründer und Erfinder Manfred Hasseler geht inzwischen andere Wege. Er ist gerade dabei, den Swoopo-Nachfolger Cooni nach vorne zu bringen, der ähnlich wie Luupo & Co. auf fallende Auktionen mit verdeckten Preisen setzt.
Live- und Entertainment-Shopping-Formate dieser Art sind ein spannender, wenn auch durchaus kritisch zu beäugender Trend im E-Commerce. Sie setzen auf dynamische Preise und nutzen die Möglichkeiten des Mediums sehr viel konsequenter als andere. Vor allem bedienen sie das Bedürfnis der Online-Nutzer nach mehr Abwechslung und Nervenkitzel beim Online-Shopping.
Auch Computerbild widmet sich in der neuesten Ausgabe Swoopo & Co – und zeigt die drei wesentlichen Strömungen auf.
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