Die deutsche Live Shopping Szene wartet weiterhin auf das ultimative Shoppingsystem. Zwar lassen sich Live Shopping Konzepte prinzipiell mit jeder Shopsoftware fahren, allerdings ist der Betrieb gerade für professionelle Anbieter oftmals alles andere als ideal, die Prozesse für den schnellen, communityorientierten Verkauf oftmals zu zeitaufwendig und umständlich.
Deshalb setzt auch hier, wer es sich leisten kann, auf Eigenentwicklungen, die die eigenen Einkaufs-, Planungs- und Verkaufsprozesse optimal unterstützen. Nachdem iBOOD seine Lösung Anfang des Jahres erheblich erweitert hat, um in unterschiedlichen Ländern unterschiedliche Produktangebote fahren zu können, betreibt Preisbock sein Live Shopping Angebot seit dieser Woche mit einer Lösung auf Magento-Basis:
Als Live Shopping Lösungen positionieren sich inzwischen eine ganze Reihe von Shopsystem-Anbietern – von Plenty Markets (u.a. bei enomio im Einsatz) bis hin zu Tradoria (u.a. bei einfachnachhaltig im Einsatz).
Viele kleinere Anbieter setzen hingegen auf mehr oder weniger verlässliche Live Shopping Skripte, die es mittlerweile natürlich auch für Preisschlachten gibt. Seit kurzem bietet Andreas Guder AGI-Live als Live Shopping Komplettsystem an, das u.a. bei Eltronics und Xeibo im Einsatz ist.
Die gängigen Systeme bieten vorwiegend Live Shopping Module als ergänzendes Verkaufsmodell an. Kaum jemand unterstützt jedoch Live Shopping als Geschäftsmodell. Im Prinzip also dieselbe Situation wie bei den Shoppingclubs. Auch hier verhindert die Technik heute noch mehr als sie ermöglicht.
