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Debatte: Brauchen wir eine Internetpartei in Deutschland?

Ob als Gamer, Musikhörer oder Nutzer von Videodiensten – die vornehmlich jugendlichen Internetnutzer werden zunehmend kriminalisiert, das Internet als Quell des (wirtschaftlichen) Übels stilisiert (via).

Im Grunde kein Wunder, dass sich eine Bewegung formiert ("Vorkämpfer der Netzbürger"), die sich für die "Bürgerrechte in einer Informationsgesellschaft" stark macht.

In Schweden hat das Urteil gegen die Betreiber der Tausch-Plattform The Pirate Bay das Fass zum Überlaufen gebracht – und in der Piratenpartei das perfekte Sprachrohr gefunden.

Das Internet wird in den kommenden 20 Jahren mehr verändern als sich so mancher vorstellen kann – das Rechtssystem, das Bildungssystem und wohl auch das politische System. Welche der etablierten Parteien ist wirklich dafür gerüstet, diesen gesellschaftlichen Wandel und den Weg von der Marktwirtschaft hin zur Netzwirtschaft aktiv mitzugestalten?

Ausnahmsweise mal ein erfreulich unvoreingenommener Artikel bei Zeit online (vgl. im Gegenzug den Artikel in der Süddeutschen Zeitung)

Bei der Europawahl hat die Piratenpartei vor allem in Studentenhochburgen punkten können. Hier ein Bericht aus Aachen.

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