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Investment-Trends: „eCommerce is really exciting (in Europe)“

Kein anderer Online-Bereich hat in den letzten Monaten so sehr vom Investoreninteresse profitiert wie der E-Commerce. Vor kurzem noch als zu wenig lukrativ verschmäht, zählt der E-Commerce mit seinen planbaren Geschäftsmodellen inzwischen auch kapitalseitig wieder zu den spannendsten Online-Bereichen.

Nicht nur Kennet Partners ("Erst Spreadshirt, dann BuyVIP") ist aktiver denn je, auch Atlas Ventures schwärmt im RWW-Interview ("E-Commerce is really exciting") von den Perspektiven:

"Fred explains how the financial crisis is driving the migration online,
and this is leading to very healthy growth in e-commerce ventures, even
to the point of reaching a "frothy" investment stage of the cycle."

Interessant ist allerdings auch, dass sich viele Kapitalgeber auffällig bedeckt halten, was ihre neuesten Investments angeht:

Neben Anbietern für E-Commerce-Technologien und -Services profitiert von den Investorengeldern derzeit vor allem der Mode- und Lifestyle-Bereich.

Man kann im E-Commerce derzeit eigentlich nur einen Fehler machen: wie ReadWriteWeb davon ausgehen, dass Europas Märkte schon gesättigt sind. Denn zumindest der deutsche Markt als einer der führenden Märkte Europas steht gerade erst am Anfang.

Zeigt doch gerade die Insolvenz des Quelle-Versands, wie zuvor schon die Insolvenzen in Frankreich ("Europas Katalogversender in Not"), dass die Katalogversender das Online-Potenzial nicht annähernd ausschöpfen können ("Beginnt jetzt die Zukunft des deutschen Versandhandels?") und auch weiterhin Startups mit neuen Konzepten und Geschäftsmodellen einspringen müssen.

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