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Shopping.de: Unister auf den Spuren von Amazon & Co.

Mit über 500 Mitarbeitern (und zig offenen Stellen) ist die Leipziger Unister GmbH neben Samwers Rocket Internet eine der größten Online-Schmieden Deutschlands ("Pförtner zum Internet").

Sein Geld macht Unister mit einem guten Dutzend klickstarker No-Name-Portale, darunter Angebote wie Preisvergleich.de, Geld.de, Kredit.de, News.de oder "Ab in den Urlaub".

Mit Shopping.de will Unister nun erstmals stärker selber in den Versandhandel einsteigen, wobei "selber" relativ ist. Es ist davon auszugehen, dass das Gros der Bestellungen auch hier als Streckengeschäft abgewickelt wird.

Die Presseankündigung heute war wenig erhellend. Deshalb haben wir uns das Konzept und die Abgrenzung zu Preisvergleich.de zusätzlich per Mail erläutern lassen:

"preisvergleich.de ist ein Preisvergleichs-Portal ist,
shopping.de ist ein digitales Kaufhaus, das direkt die gekauften Produkte
versendet. Das heißt es findet eine unmittelbare
Kunden-Lieferanten-Beziehungs statt.

Shopping.de ist in erster Linie Händler und gewährleistet eine hohe Verfügbarkeit von Produkten.

Dies wird durch die parallele Nutzung verschiedenster Vertriebsmechanismen ermöglicht. Kernstück hierfür ist das in Dresden befindliche Logistik-Center, welches den Versand der Ware noch am Tag des Auftrags-/Zahlungseingangs gewährleistet.

Zusätzlich wurde, nach intensiven Gesprächen, die Zusammenarbeit mit zahlreichen, namhaften Distributoren und Herstellern optimiert. Ein Großteil der Ware kann somit ohne Zeitversatz direkt an den Kunden versandt werden."

Ein paar knackige Zitate in Richtung Amazon auch bei OnetoOne.

Unister hat die begehrte Domain Shopping.de im letzten Jahr für fast 2 Mio. Euro ersteigert. Vor zwei Jahren musste Unister mit seiner damaligen Goldquelle Preisvergleich.de einen herben Rückschlag hinnehmen, von dem sich die Seite bis heute nicht erholt hat (s. Trafficvergleich)

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