BrandEins hat sich in der Dezemberausgabe der wachstumsstarken, deutschen Online-Druckereien angenommen. Demnach sieht sich Flyeralarm als die Nr. 1 und will 2011 von 200 auf 250 Mio. Euro wachsen, nachdem der Umsatz vor fünf Jahren noch bei 32 Mio. Euro gelegen hat:
"Wir sind keine Druckerei, sondern ein Logistik-Dienstleister. Das eigentliche Drucken ist nur einer von elf Arbeitsschritten. Auf die anderen zehn kommt es an: vom Internet-Auftritt über die Kundenbetreuung bis zur fristgerechten Auslieferung", sagt Thorsten Fischer.
Für manche ist der 37-Jährige, der nach eigenem Bekunden "immer noch keine Ahnung vom Drucken" hat, der Star der Branche; für andere der Buhmann, seit er vor nicht mal zehn Jahren mit seinem Online-Shop die Druckindustrie aufmischte."
Spannend ist nicht nur das Wachstumstempo, sondern wie Flyeralarm quasi im selben Takt und auf dem selben Umsatzlevel wächst wie ein Zooplus.
Diedruckerei, die als OnlinePrinters GmbH firmiert und ebenfalls von Franken aus operiert, erreicht laut BrandEins "heute" einen Umsatz "zwischen 50 und 100 Mio. Euro". 2008 habe der Umsatz "bereits mehr als 15 Mio. Euro" betragen.
Beides sind gute Beispiele, wie weit man als E-Commerce-Unternehmen auch ohne Wachstumskapital kommen kann. Brandeins beleuchtet im Artikel "Die Krisengewinner" vor allem die Produkt- und Geschäftsstrategien der Online-Druckereien.
Frühere Beiträge zum Thema:
- bvh-Zahlen 2011: Ein erstes Hockey-Stick-Szenario für den E-Commerce
- E-Commerce im Aufbruch: Wer wächst mit wem? Und wohin?
- Von allem das Doppelte: Wann wird Wachstum zum Problem?
