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ACTA 2012: Wie sich die Online-Vielbesteller auffächern

Wie lässt sich dieser ungeheuere Online-Boom erklären, der derzeit selbst die größten E-Commerce-Euphoriker überrascht?

Zwar sind 2012 – wohl nicht zuletzt durch Zalando & Co. – erstmals seit Jahren auch wieder in großem Stil zusätzliche Online-Käufer hinzugekommen. Getrieben wird der Markt allerdings weiter von den intensiven Online-Shoppern, die nun zunehmend häufiger online bestellen. Mit 21% zählt inzwischen mehr als jeder fünfte Deutsche dazu:

Erstmals schlüsselt die ACTA-Studie 2012 (PDF) die Vielbesteller weiter auf: Zwar kaufen auch heute noch viele Deutsche nur sporadisch online, 8% der Bevölkerung bestellt allerdings schon 20mal und mehr im Jahr online, bekommt also mindestens jede zweite bis dritte Woche ein Päckchen geliefert:

Man muss sich die Entwicklung der Bestellhäufigkeiten vor Augen führen, um die zunehmende Wachstumsdynamik im Markt nachzuvollziehen. Besonders deutlich wird dieser Shift vom gelegentlichen zum häufigen Online-Besteller in dieser Darstellung (PDF):

Anhand dieses boomenden Segments der Vielbesteller können Online-Händler nun auch sehr gut die Zukunftsfähigkeit des eigenen Online-Konzepts validieren: Wer schafft es, aus gelegentlichen Online-Shoppern regelmäßige zu machen – und wer außer Amazon und den Shoppingclubs schafft es heute schon, die wachsende Zahl der Online-"Junkies" auch dauerhaft zu begeistern? (siehe auch Wie zukunftsfest ist Ihr Online-Shop?)

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