Ist der Leidensdruck im (Online-)Handel schon groß genug für ein paar überfällige, strukturelle Veränderungen?
Diese Frage stellt sich Rainer Helmes von Domus Apart heute auch in seinem Blog ("Handel im Wandel – eine Branche im Umbruch") und beleuchtet dabei unter anderem die künftige Rolle der Markenhersteller:
"Meine Einschätzung vorab: Der Hersteller hat in einer global
vernetzten Welt die größten Chancen, verlorenes Terrain gegenüber dem
(Groß)Handel zurückzugewinnen.Aus guten Gründen vermeiden es viele Hersteller (noch), direkt an Verbraucher zu verkaufen; zumindest, wenn man den offiziellen Verlautbarungen Glauben schenken darf.
Der Hersteller möchte – solange es geht – sein bestehendes Vertriebsnetz aus Großhandel und Einzelhandel schützen. Das ist völlig in Ordnung und auch nachvollziehbar, allerdings m.E. nicht durchhaltbar …"
Weitere, aber ganz andere Gedanken zu den strukturellen Umbrüchen hatte sich Alexander Graf am Wochenende in der Kassenzone gemacht und kommt zu der Erkenntnis: "E-Commerce & stationärer Einzelhandel passen nicht zusammen"
Und wem das noch nicht reicht an weiterführenden Gedanken, der sollte sich noch diesen Vortrag von Martin Groß-Albenhausen ansehen, in dem er sehr plastisch die Sache mit den Bleistiften erläutert.
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