„Wir brauchen schnelle Netze, Geld für Start-ups und wenig Regulierung. Und dann: let’s go!“ – so brachte Oliver Samwer seine Forderungen an die Politik auf den Punkt, als er heute bei der #cnight der CDU seinen Einstand auf der politischen Bühne gab.
Seine Hauptforderung hat er gegenüber Angela Merkel gleich mehrfach unterstrichen, nachdem er sie im Sommer an anderer Stelle bereits so formuliert hat:
„Die Bundesregierung könnte zum Beispiel zwei Milliarden in die Hand nehmen und damit als eine Art Co-Investment-Fonds für Zukunftsthemen agieren“, schlägt Samwer vor.
„Investiert ein Privatunternehmen 20 Millionen, investiert der Staat zehn und so weiter“. Das Geld vom Bund sei auf diese Weise gut abgesichert, so Samwer – schließlich wolle der private Investor seine eigenen Millionen nicht verlieren.“
Sehr geschickt wird Oliver Samwer gerade vom bösen Buben zum seriösen Unternehmer aufgebaut. Und so konnte es für Oliver Samwer, Seit an Seit mit der Bundeskanzlerin und dem Miele-Chef, heute kaum besser laufen, gilt doch die Devise: „Eines Tages würden wir sehr gerne in der Tradition von Miele, Grundig oder Siemens gesehen werden“.
Wer mehr über die politische Agenda von Rocket Internet erfahren will, der sollte sich den Vortrag „Made in Germany 2.0 – Auch Deutsche können Internet“ anhören, den Rocket-PR-Chef Andreas Winiarski im Oktober an der Zeppelin-Universität gehalten hat. Dort gibt es auch das ein oder andere über den Fluch der „insecure overachievers“ und mehr Freud und Leid der Rocket-PR.
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