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Das Jahr der Börsengänge – von AO bis Zalando und von Alibaba bis Zulily

2014 war für den Online-Handel das Jahr der großen Börsengänge. Nach Jahren im Verborgenen haben wesentliche E-Commerce-Player Einblicke in ihre Strategien und Geschäftsmodelle gegeben und erstmals Zahlen auf den Tisch gelegt. Das Spektrum reichte von Alibaba bis Zulily und von AO.com bis zu Zalando:

Alibaba

Alibaba hat durch den Börsengang ordentlich Kapital für Übernahmen („Extreme #4: Die Börsenmilliarden und die Folgen für die Branche“). Und man wird sehen, ob es sich nun auch (Teile von) Ebay schnappt („Shoprunner: Was der langjährige Paypal-Chef bei Alibaba macht“).

AO.com

AO World hat mit einem fulminanten Börsengang ein vermeintlich langweiliges Thema in den Fokus gerückt („AO.com wächst mit Haushaltsgeräten auf € 485 Mio. und kommt nach Deutschland“), und wir sind gespannt, ob AO.com tatsächlich so offen über sein Deutschlandgeschäft berichtet wird.

Boohoo

Boohoo hat nach dem Börsengang Zahlen präsentiert, die nicht nur Zalando erblassen lassen, sondern vor allem auch verdeutlichen, dass im Modehandel mit der richtigen Strategie Größe allein nicht das Maß der Dinge ist.

Cnova

Unter dem Namen Cnova will Cdiscount, Frankreichs Nr. 1 im E-Commerce, als „Global Pure Player“ an die US-Börse. Die Börsenvorbereitungen sind in vollem Gange.

Mysale

Unter dem Namen Mysale ist Ozsale der nächste Shoppingclub an der Börse. Die Gründer haben sich dabei die Unterstützung prominenter Geldgeber gesichert („MySale: Sportsdirect sichert sich 4,8% für Marken wie Lonsdale“) und jüngst ihre weiteren Pläne vorgestellt („London Chic: MySale-Macher enthüllen ihre Expansionspläne“).

Rocket Internet

Mit dem Börsengang von Rocket Internet ist den Samwers ein weiterer Geniestreich gelungen – mit Folgen für die Branche („Extreme #4“). Satte 200 Mio. Euro haben die Banken alleine für Stützkäufe aufgewendet („Rocket Internet nimmt Aktien im Wert von 200 Mio. Euro zurück“) – und das war offenbar erst der Anfang, um Rocket Internet richtig abheben zu lassen („Banken, die den Börsengang begleitet haben, stufen die Aktie hoch“).

Wayfair

Wayfair, das vormalige CSN Stores, hat als ambitionierter Möbelhändler („Wayfair wächst im Möbelmarkt auf 915 Mio. Dollar (+53%)“) eine strategische Kehrtwende sondersgleichen hingelegt („Von SEO zu Branding: Wie Wayfair die Transformation meistert“) und will sich nun an der Börse beweisen („Wie Houzz und Wayfair die Möbelbranche aufmischen wollen“).

Zalando

Zalando ist ein Börsengang nach Maß gelungen („Warum Zalando mehr Respekt verdient hat“) und hat dabei zugleich als Sprungbrett für Rocket Internet gedient („Zalando veröffentlicht Liste der Kursmanipulationen im ersten Börsenmonat“), das so trotz allem Milliarden einsammeln konnte („Extreme #5: Die Samwertricks zum Börsengang„).

Zulily

Zulily war mit seinem fulminanten Börsengang („Zulily gelingt der wichtigste Börsengang des Jahres“) einer der Wegbereiter für die aktuelle Börsenwelle und hat erstmals tiefgehende Einblicke gegeben („Zulily IPO: Das Shoppingclub-Modell im Business-Check“) in die Welt eines wachstumsstarken Shoppingclubs („Wie Zulily dabei ist, die Umsatzmilliarde zu knacken“).

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