Kaum eine Tauschbörse, die sich zuletzt nicht schwer getan hat („Wie Mädchenflohmarkt nur knapp am Aus vorbeigeschrammt ist“). Speziell Kleiderkreisel hat sich seinen Ruf extrem ramponiert („Es hat uns überrascht, wie emotional die deutschen Nutzer auf das neue Modell reagiert haben“):
„Anfangs dachten wir noch, dass sie nach einer Weile auch die Vorteile daran erkennen würden und es ausreicht, wenn wir ihnen immer wieder erklären, warum dieser Schritt nötig ist. Zu dem Zeitpunkt hatten wir mehr als 200 Mitarbeiter, aber verdienten kaum Geld.
Mit der Einführung der Gebühr verlangsamte sich unser Wachstum in Deutschland drastisch. Das war ein großes Problem, denn Deutschland ist unser größter und wichtigster Markt.“
Die Naivität der Kleiderkreisel-Gründer und -Investoren macht einen immer wieder perplex.
Über die eingeleiteten Maßnahmen hatten wir bereits berichtet („Kleiderkreisel entlässt 25% und steckt das Geld ins Marketing“).
Inzwischen tüftelt die nächste Generation an neuen Tauschkonzepten („Swapper, Joidy und die Ungeduld der mobilen Generation“).
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