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Lidl Express: Was setzt die Branche Amazon Fresh entgegen?

Lidl will 2017 mit Lidl Express in den Online-Handel mit Lebensmittel einsteigen („Im Frühjahr geht’s los: Lidl bringt sein Express-Konzept in mehrere Berliner Märkte“).

Im Unterschied zur Konzern-Schwester Kaufland („Kaufland und der große (Online-)Wurf in Berlin“) setzt Lidl dabei aber offenbar nicht auf einen Lieferservice („Der Kaufland-Lieferservice im ersten Praxistest“), sondern auf Selbstabholung:

„Wir verbinden mit ‚Lidl Express‘ nun erstmals die Flexibilität des Online-Shoppings mit den Vorteilen des stationären Geschäfts. Das heißt: Unsere Kunden können Einkäufe bequem online bestellen und diese in einer Lidl Express-Filiale in der Nähe abholen und bei Bedarf weitere Einkäufe erledigen. Und das zu gewohnten Lidl-Preisen.“

Erstaunlich ist das Abhol-Konzept insofern, als dass, wenn die Branche in den letzten Jahren etwas gelernt hat, dann dass Deutsche keine großen Selbstabholer sind. Die Drive-In-Konzepte von Rewe, Real & Co. beispielsweise blieben jeweils weit unter den Erwartungen.

Lidl Express als Alternative zu Prime Now

Andererseits ließe sich die Marke Lidl Express in einem späteren Schritt auch gut als Prime Now Alternative positionieren („Die Prime Now Chefin über den Reiz der schnellen Lieferung„). Das wäre dann der weitaus smartere Ansatz („Amazon, Go und die Zukunft des bequemen Einkaufens„). Noch muss Lidl dafür allerdings erst einmal die Grundlagen schaffen.

Neben dem Lidl Online-Shop betreibt die Lidl-E-Commerce-Tochter mittlerweile auch Lidl You als eigenständiges Online-Angebot.

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