Spryker wälzt den Shoptech-Markt gerade um wie niemand anderes. Das Team hat seinen Pitch in den letzten Monaten nochmal extrem perfektioniert und kann dem Handel von morgen nun Wege und Perspektiven aufzeigen, wie niemand sonst in der Shop-/Techszene. Sehr lehrreich deshalb der aktuelle Kassenzone-Podcast mit den beiden Geschäftsführern in der Selbstdarstellung („Was macht eigentlich Spryker? #2“):
Man merkt in der Argumentation sehr gut, wie sich Markt und Möglichkeiten für einen Tech-Provider plötzlich ver-x-fachen, wenn man sich von eingefahrenen Denkmustern löst („Shifting Value Pools: Wege aus der Omnichannel-Falle“). Hier das Gespräch im Video:
Wie an dieser Stelle immer wieder kritisiert („Quo vadis Shoptech 2025: Krückentechnologien forever?“), denkt die E-Commerce-Welt noch viel zu sehr in althergebrachten „Shop“-Analogien und beschränkt sich damit selbst. So kann und wird kein Exciting Commerce entstehen. Zumindest nicht in großem Stil.
Spryker hat sich von der Shopdenke komplett gelöst („Liebes Shopfrontend, die Zeit mit dir war schön“) und präsentiert sich mit dem neuen Pitch („Spryker is the commerce operating system for customer focused companies“) dem Markt nun gefälliger denn je. Kein Vergleich mehr mit dem ursprünglichen Tech-Pitch („The commerce framework for technology leaders“), obwohl sich an der Grundausrichtung nichts geändert hat.
Seiner Grundidee als Startrampe für neue Projekte und Ideen, die bereits die Vorläufersysteme für Rocket Internet (Alice & Bob) und Project A (Yves & Zed) ausgezeichnet hatte, ist Spryker dabei treu geblieben. Ob und wie jemand Spryker nutzt, hängt alleine vom Ambitionslevel ab.
Vor drei Jahren auf der K5 als Cryllo angekündigt, erfüllt Spryker viele Kriterien für zukunftsfähige Shoptech-Lösungen und zeichnet sich vor allem durch die klare Trennung von Front- und Backend aus. Siehe auch Das Shoptech-Jahr 2015 – von händler- zu kundenzentrierten Lösungen und die Exchanges #125 („Mobile Shoptech“).
Wie immer geht es hier im Blog nicht um die Technologie an sich (die können andere besser beurteilen), sondern um den konzeptionellen Ansatz und die Rolle von Technologie für die Chancen im Handel von morgen.
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