Während die Paketdienste mit den Massen zu kämpfen haben, rücken in der Zustellung jetzt zunehmend mehr Spezialisten in den Fokus, die sich lukrative Nischen herauspicken.
So gab es diese Woche ein lesenswertes Porträt von Worldnet („Worldnet Is FedEx for the Fashion Crowd“), das für die Modebranche momentan allerdings nur im B2B-Bereich aktiv ist:
Noch nie wurde soviel Bekleidung bestellt und noch nie soviel hochwertige Mode wie heute. Und so wird es zunehmend absurder, wenn die meisten Teile im Lager noch hängen, nur um dann für die Zustellung in mehr oder weniger große Schuhschachteln gepackt zu werden.
Nachvollziehbar ist das nur aus der Tradition. Erheblich mehr Sinn würde für die Modebranche eine durchgängige Hängelogistik machen. Im Premiumsegment würde man derlei Services – zumindest in der City Logistik – von einem Farfetch erwarten. Doch nichts dergleichen („Welche Perspektiven hat das Farfetch-Modell in der Mode?“).
Zwar bieten Net-a-Porter & Co. ihrer Klientel in den größeren Metropolen schon Concierge bzw. Personal Shopping Services an, doch nur in sehr beschränktem Maße und nicht in großem Stil.
Doch selbst für einen Massenanbieter wie Zalando gilt: Nur weil man vor 10 Jahren einmal als Schuhversender begonnen hat, heißt das nicht, dass man sich nicht weiterentwickeln kann. Gerade in der Direktzustellung („Auch Zalando setzt auf eigene Zusteller in der City Logistik“) kann Zalando durchaus neue Services entwickeln („Zalando Plus bietet Retourenabholung für 19 Euro im Jahr“), die es von anderen abheben.
Eine unserer 10 Hypothesen für die Logistik von morgen ist, dass die Vielfalt steigen wird und speziell auch für die letzte Meile zunehmend speziellere Services entstehen. Siehe auch Ein paar Augenöffner für die Logistik von morgen.
Wer als Startup, Händler oder aufstrebender Logistiker an derlei Services für Food, Fashion, Möbel oder frische Produkte arbeitet, kann sich gerne melden. Einen Blick wert ist zum Beispiel Go! Express & Logistics
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