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DHL-Alert #2: Wie Notebooksbilliger seine Kunden warnt

DHL & Co. haben den E-Commerce-Markt unterschätzt und müssen jetzt improvisieren. Sie sind jedoch nicht bereit, sich auch strukturell auf die neuen Verhältnisse einzustellen („Im Fokus: DHL und der Logistik-GAU 2025“), sondern wollen stattdessen lieber zusätzlich abkassieren.

Der Online-Handel und seine Kunden baden das strategische Versagen jetzt zunehmend aus. So warnt Notebooksbilliger jetzt seine Kunden vor dem Zustellchaos:

„Wir würden dir gerne deine Bestellung rechtzeitig zustellen.

Durch die vielen Aktionen zum Black Sale kann es derzeit allerdings zu Verzögerungen von bis zu vier Tagen bei der Zustellung über alle Versanddienstleister und in Einzelfällen auch im Bestellablauf kommen.

Bei den Versanddienstleistern haben wir leider keinen Einfluss auf diese Situation. Wir bitten dich um etwas Geduld und von weiteren Anfragen abzusehen. Vielen Dank für dein Verständnis.“

Westwing hatte die Lage unlängst so beschrieben („Wie sich Westwing in der Logistik auf die DHL-Krise einstellt“):

Aus gutem Grund beginnen jetzt zunehmend mehr Händler, an eigenen Lösungen für die letzte Meile zu arbeiten. Siehe dazu auch Amazon Logistics und die DHL-Alternativen für 2025.

Wie immer geht es bei derlei Beiträgen nicht darum, den Einsatz und die Leistung der Paketboten zu schmälern, die unter erschwerten Umständen ihr Bestes geben, sondern auf das strategische Versagen hinzuweisen, das zu den Überlastungen des Systems und seiner Beteiligten führt.

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