Das Marktplatzgeschäft boomt bei Amazon. Doch wie geht es eigentlich dem Handelsgeschäft? Wie kann es sich behaupten auf einem Amazon-Marktplatz, der zunehmend von chinesischen Anbietern dominiert wird?
2018 sah es noch ganz so aus, als würde Amazon im eigenen Handelsgeschäft schön langsam an seine Grenzen stoßen (Stichwort: Peak Amazon!):
Seit dem zweiten Quartal 2019 läuft es allerdings wieder etwas besser. Doch scheint das dritte Quartal ein Ausreißer gewesen zu sein. Denn nach dem satten Plus von 22% ging es in Q4 wieder zurück auf 15%:
Im Wettbewerb mit dem Marktplatzgeschäft dürfte das Handelsgeschäft allerdings auch 2019 weiter verloren haben – auf 40% und weniger des Gesamtvolumens auf dem Amazon-Marktplatz:
Noch ist nicht klar, ob das Amazon-eigene Handelsgeschäft 2019 im Vergleich zu 2018 eine Vorzugsbehandlung genossen hat bzw. wie Amazon generell das Marktplatz-Dilemma für sich und andere lösen will.
Mit diesen und anderen Fragen zur Zukunft von Amazon haben wir uns gerade auch in den GLORE Insights #6 beschäftigt:
Frühere Beiträge zum Thema:
- Amazon erhöht das Marketingbudget 2019 um $5 Mrd. (+37%)
- Amazon-Bilanz 2019: Wie ticken eigentlich die Prime-Kunden?
- Amazon.de wächst 2019 um 3 Mrd. € auf 19,9 Mrd. € (+18%)
- Amazon wächst 2019 von $233 Mrd. auf $281 Mrd. (+20%)
- Amazon Handelsumsätze lagen 2018 bei $277 Mrd. (GMV)
- Crossover Exchanges #15: Wenn Amazon an Grenzen stößt
