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Douglas startet erstaunlich gut ins Geschäftsjahr 2019/20

Nachdem das Weihnachtsgeschäft das letzte Mal von Parfumdreams geprägt war, konnte man gespannt sein, wie es für das Online-Geschäft von Douglas diesmal laufen würde.

Mit einem Umsatzplus von 23% (bzw. 22% ohne Niche Beauty) lief es im Weihnachtsquartal erstaunlich gut, d.h. auch Parfumdreams hat unter Douglas weiter hinzugewinnen können:

Von den 249 Mio. Euro kam ein Fünftel bzw. 50,5 Mio. Euro aus der App (siehe auch Mobile First: Wo steht Douglas mit seiner Mobile-Strategie?):

Als Grund für das Wachstum sieht Douglas neben der Preispolitik die konsequente Verlagerung des Marketingbudgets in das Weihnachtsquartal für Events wie Singles Day und Black Friday.

Außerdem habe man festgestellt, dass sich der Kundenstamm von Douglas und Parfumdreams weniger stark überschneidet als vor der Übernahme vermutet.

Über den Berg ist Douglas mit diesen Ergebnissen (PDF) noch nicht, da es weiter keine Lösung für das Filialgeschäft gibt, das unter den rückläufigen Kundenfrequenzen in den Innenstädten leidet. Siehe dazu auch die Exchanges #227: 10 Jahre Quelle-Pleite – und nichts dazugelernt?!

Als nächstes soll Douglas wieder an die Börse. Vor 5 Jahren gab es schon mal einen Anlauf („Douglas will an die Börse – mit Online-Umsätzen von 180 Mio. €“), ehe dann kurzfristig ein weiterer Finanzinvestor einsprungen ist.

Douglas präsentiert sich am 26./27. Mai auf der K5 in Berlin. Mehr auch im aktuellen ChefTreff:

Siehe im Vergleich dazu auch die Entwicklung der Hut Group („Von £80 Mio. auf £1,1 Mrd. in 10 Jahren“), die zeigt, was online möglich ist („Gillette setzt auf die (Shoptech-)Plattform der Hut Group“), wenn auch nicht unbedingt in Sachen Mobile.

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