In Sachen Corona kommt es, wie es kommen musste („Bleiben die Innenstädte im Dezember offen (oder die Menschen zuhause)?“): Ab kommender Woche sollen die Menschen vielerorts lieber zuhause bleiben und von dort aus shoppen.
Der Online-Handel kann/muss/sollte sich also auf extreme Wochen einstellen und sich zugleich dafür rüsten, dass es im neuen Jahr in ähnlicher Form weitergeht. Denn mit den gestrigen Beschlüssen bleibt es bei der bisherigen Corona-Politik: Salamitaktik statt Langfriststrategie.
Damit kann/muss/sollte sich der Online-Handel also auf weitere Corona-Wellen und die damit verbundenen Nachfrageschübe einstellen. Siehe auch Das wird Folgen haben!
Da allerdings die Corona-Hilfen und viele der dämpfenden Maßnahmen irgendwann auslaufen, gilt es sich zugleich für wirtschaftliche Engpässe zu rüsten.
Deshalb sollten alle im Online-Handel spätestens jetzt alles an Kapitalreserven aufbauen, was möglich ist. Und zwar solange dies noch möglich ist. Siehe auch Vor der Wirtschaftskrise: Die K5 Thesen zum Kapitalmarkt.
Im Bestfall wird alles halb so wild. Aber darauf sollte man sich nicht verlassen. Was nicht nur für den Online-Handel gilt, sondern für die gesamte Online-Branche („Warum wir uns den Realitäten stellen sollten!“).
Intensiver haben wir uns mit Corona und den Folgen auch in den Exchanges #265 („Corona forever?“) auseinandergesetzt.
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