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Neckermann-Krise: Entlassungswelle nach Umsatzeinbrüchen

Nicht nur Quelle steht vor Massenentlassungen. Erwartungsgemäß müssen auch bei Neckermann weitere Mitarbeiter gehen. Nach der ersten Entlassungswelle im letzten Sommer hat die neue Neckermann-Führung nun eine zweite angekündigt.

Die Frankfurter Rundschau beschreibt die Lage ("Der Aderlass setzt sich fort"):

"Neckermann steckt voll im Umbruch … Viele frische Manager sind gekommen. 175 alte Neckermänner indes müssen
gehen.

Nachdem im vergangenen Jahr rund 450 von 2700 Arbeitsplätze am
Stammsitz Frankfurt weggefallen sind, werden nun weitere Jobs
gestrichen.

Betroffen ist der Bereich Logistik. Dort herrsche
"Überkapazität", sagte ein Neckermann-Sprecher am Montag.

Wegen des
Zwangs zum Sparen sowie des Rückgangs der Warenmengen sei der
Stellenabbau "unvermeidlich".

Ausgedünnt wurde etwa der Bereich Textilien. Um fast ein Drittel sei
der Umsatz in dieser Sparte zurückgegangen, sagte der Sprecher."

Die Neckermann-Umsätze sind im letzten Jahr wieder um 100 Mio. Euro eingebrochen – von 1,4 Mrd. Euro (2007) auf 1,3 Mrd. Euro (2008).

Nachdem Neckermann unter dem neuen Eigentümer keine Geschäftszahlen mehr veröffentlicht hat, ist der Geschäftsbericht für das Jahr 2007 inzwischen im Unternehmensregister verfügbar:

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