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Strategiewechsel: Guut.de wird zum Schnäppchenportal

Aus Guut wird schlimm: Seit dem Ausstieg der Gründer Anfang des Jahres nimmt Guut.de seinen allzu absehbaren Weg: Von der ursprünglichen Idee ist wenig geblieben. Zwei Jahre nach dem Start gibt sich Guut geschlagen und präsentiert sich seit gestern als Schnäppchenportal von Googles Gnaden:

Man kann gespannt sein, ob Guut.de einer Sparwelt oder einem Ebay Wow! auf Dauer Paroli bieten kann.

Spannender ist aber eigentlich, wer jetzt die Lücke füllt, die Guut hinterlässt. Denn in seinen besten Tagen hat Guut gezeigt, was Live Shopping à la One Day, One Deal auch hierzulande sein könnte.

Dass exitgetriebene "Investoren" so ein Konzept nicht glücklich macht, ist verständlich. Entsprechend ist die Kehrtwende von Guut.de gut nachvollziehbar (s. Was war, was wird: Das verlorene E-Commerce Jahr)

Interessant ist, dass die internationalen Vorbilder in den USA (s. Woot! nennt erstmals Zahlen zur Bestellhäufigkeit), in Australien (s. Wie Zazz in sechs Monaten die Gewinnschwelle erreicht hat), in der Schweiz (s. Livebuzz.ch: Der Schweizer Live Shopping Markt) und anderswo vormachen, wie man nach einem stürmischen Start organisch und profitabel wachsen kann.

Die Guut-Story bei Exciting Commerce:

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