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Oxid Commons: Wenn das Geschäftsmodell die Software bestimmt (und nicht umgekehrt)

Die Oxid Commons drehte sich in dieser Woche auch explizit um neue Infra-Strukturen für den E-Commerce: "In der Vergangenheit hat die (Shop-)Software das Geschäftsmodell vorgegeben", sagte Oxid-Chef Roland Fesenmayr in seinem Eröffnungsvortrag.

Künftig werden die Geschäftsmodelle im E-Commerce so individuell sein, dass kein Shopsystem der Welt mehr alle Modelle gleichermaßen abdecken kann. Das Geschäftsmodell bestimme deshalb, welche Komponenten einer (offen erweiterbaren) E-Commerce-Plattform genutzt werden, um das Modell optimal abzubilden.

In seiner Keynote gab er eine Vielzahl von Beispielen für das breite Spektrum möglicher Geschäftsmodelle und E-Commerce-Anwendungsfälle – vom neuen Neckermann.ch Shop über den Möbelkonfigurator von Woonio und den Abholservice bei K&L Ruppert bis hin zum Dealclub von Medion:

Zudem kündigte er an, dass Oxid neben Komponenten für die Facebook-Integration auch Module für Promotions, Verfügbarkeitsanzeigen, dynamisches Pricing und verfallende Warenkörbe anbietet, auf deren Basis sich dann künftig auch mit Oxid vergleichsweise einfach Verkaufskampagnen, Gruppenkauf-Anwendungen und Shoppingclubs realisieren lassen.

Alle Vorträge der Oxid Commons 2010 – vom Vormittag und vom Nachmittag – sind als Videoaufzeichnung verfügbar. Detaillierte Einblicke gab es u.a. in die Fressnapf-Lösung (PDF), die auf einem Symfony-Framework basiert und Oxid erst ganz am Ende des Shoppingprozesses als Warenkorblösung nutzt.

Dass es auch andersherum geht, verdeutlicht Andreas Ziethen. Er hat Oxid als Framework für ein Projekterfassungstool eingesetzt ("OXID4ALL – Es muss ja nicht immer ein Shop sein").

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