Media Saturn wollte offenbar schon letzte Woche bei Redcoon in Aschaffenburg ("Media Saturn bläst zur Übernahmejagd") die Übernahme von iBOOD und Trade-a-Game/Rebuy verkünden.
Doch während die Metro als Hauptgesellschafter Druck macht, ziehen die Media-Markt-Gründer als Minderheitsgesellschafter nicht mit. Das berichtet die Welt heute ("Besitzer blockiert Online-Geschäft bei Media Saturn")
Media Markt Gründer Erich Kellerhals sähe es lieber, wenn sich Media Saturn ein weiteres Mal mit einer Multi-Channel-Strategie verzettelt ("Warum Media Markt online gescheitert ist"), als schnell und konsequent auf neue Geschäftsmodelle zu setzen.
Dabei ließe sich Rebuy perfekt nutzen, um für zurückgegebene Produkte Media-Markt-Gutscheine auszugeben. Und via iBOOD ließen sich mit gezielten Abhol-Aktionen neue Kunden in die Media-Märkte locken.
Es zeigt sich also, dass Media Saturn in seiner Online-Strategie doch zum für einen stationären Händler progressivst möglichen E-Commerce-Szenario ("Die strategischen Optionen für Media Markt") neigt, aus Exciting Commerce Sicht ohnehin das einzige Szenario, das die Umsätze nicht nur verlagert, sondern konsequentes Wachstum verspricht ("Media Markt und die neuen Optionen für den E-Commerce").
Glückwunsch an die Gründer von iBOOD und Rebuy, die nun weitere Übernahme-Angebote bekommen und entsprechend den Preis treiben können!
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