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MSH-Chef Horst Norberg über das Media-Markt-Schlamassel

Das nun öffentliche Media-Markt-Online-Schlamassel ("Media Markt und die Panik vor der Preistransparenz") war das große Thema an diesem Wochenende.

In einem stoiberesken Interview mit der FAZ hat Media Saturn Chef Horst Norberg am Wochenende erläutert, warum die groß angekündigten "klaren Preise" bei Media Markt "keine einheitlichen Preise" sind, und warum das Internet bei Media Markt in Flensburg andere Preise ausspuckt als in Rosenheim:

"Wann immer Sie in einen Media Markt kommen, Sie können sicher sein, Sie erhalten einen hoch attraktiven Preis. Das ist nicht nur Werbung, sondern ist Teil unserer Multikanalstrategie. Wir werden zukünftig das Online- und das stationäre Geschäft eng miteinander verknüpfen."

"Gerade das Internet suggeriert Transparenz und hält das Leistungsversprechen oft nicht ein. Dagegen stellen wir jetzt unser Konzept: klare Preise, klare Ansage."

"Denn das Grundprinzip werden wir nie aufgeben: Jeder einzelne Geschäftsführer, der gleichzeitig Mitinhaber an seinem Markt ist, behält die Preishoheit. Ein einheitlicher Preis von Flensburg bis Rosenheim entspricht nicht unserem dezentralen Handeln."

Alles klar? "Klar dada", kommentiert Matthias Schrader den "Werbeirrsinn beim Media Markt".

Media Markt doktert also weiter an den Symptomen herum, anstatt das Übel an der Wurzel zu packen und sich den strukturellen Marktveränderungen zu stellen.

Einen konkreten Termin für den für diesen Monat geplanten Start des Saturn-Online-Shops wollte Horst Norberg "noch nicht nennen" – aus "Sorge, dass die Systeme ächzen".

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