Von Marcel Weiß
Das Spannendste an Square ist nicht einmal unbedingt, dass der Dienst es praktisch jedem, der ein iPhone, iPad oder Android-Gerät besitzt, ermöglicht, Kreditkarten anzunehmen – ein Hit für Flohmärkte, Taxen und Händler in den USA mit 2 Milliarden US-Dollar Transaktionsvolumen pro Jahr und 800.000 Square einsetzenden Händlern.
Das Spannendste ist vielmehr, dass mit Square ein Unternehmen den Markt für Zahlungssysteme betreten hat, das den Paymentmarkt aus Softwaresicht neu denkt. Der erste zaghafte Schritt in diese Richtung ist das neue Loyalty-Konzept zur Kundenbindung, bei dem Händler automatisch Stammkunden für Sonderangebote erkennen lassen können, wie das Digits-Blog des WSJ schreibt:
"Square is launching Square 2.2 for iPad, iPhone or Android phones, allowing merchants using the technology to now offer rewards to customers that make repeat purchases. The merchant can determine what constitutes a “regular” customer – whether it’s ten purchases or more, for example – and issue a deal or reward at the point of purchase."
Dies weitergedacht sind viele weitere Verknüpfungen zwischen Offline und Online denkbar, die mit Square irgendwann einmal umgesetzt werden könnten:
- Verknüpfung mit Twitter, Facebook oder gleich mit Klout: Multiplikatoren bekommen Sonderangebote
- Identifizierung von Gruppen am Verkaufsschalter für Gruppenverkaufskonzepte
- Verknüpfung mit Liveshoppinganbietern
Grundsätzlich könnte Square als eine der Schnittstellen zwischen Web und stationärem Handel agieren. Auch eine Verknüpfung von Groupon Now! und Square wäre zum Beispiel denkbar.
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