Quelle ist längst pleite, Neckermann ist diese Woche urplötzlich zur Vernunft gekommen ("Neckermann befreit sich vom Ballast der Vergangenheit"). Und damit sind es jetzt nur mehr die Otto-Versender, die das Internet weiter als Katalog ausdrucken und dies der Welt als zukunftsfähige (Online-)Strategie verkaufen wollen.
Entsprechend gespannt kann man sein, wie ernsthaft der unter dem Namen "Fokus" eingeleitete Kurswechsel ("Aufbruch- und Untergangsstimmung") diesmal ausfällt.
Gestalter, Verwalter und Erhalter ringen im Otto-Konzern gerade mal wieder heftig um die Zukunft. Bisher konnten sich immer die reaktionären Kräfte, sprich: die Katalogköpfe, durchsetzen.
Spannend deshalb auch die Einschätzungen der Altvorderen, die Otto zwar auch zunehmend ratlos macht, die aber auf das Prinzip Hoffnung bauen: Es sei ja bei Otto noch immer alles gutgegangen.
- Neckermann befreit sich vom Ballast der Vergangenheit
- Der Otto-Konzern will am liebsten erstmal weiterkuscheln
- Der Otto-Konzern zwischen Aufbruchs- und Untergangsstimmung
- Online-Boom: Hört nur, wie sie zetern und jammern!
- Otto-Bilanz 2011: Otto und der Frust mit dem Online-Wettbewerb
- Otto Bilanz 2010: Schafft Otto den Evolutions-Sprung?
