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Wie Amazon die Buchbranche als Publisher aufmischt

von Matthias Hell

Wie das Beispiel buch & netz und andere neue Verlagsmodelle zeigen, sind es vor allem Quereinsteiger, die der Buchbranche neue Impulse geben. Dazu passt die aktive Rolle, die Amazon als Online-Händler auch zunehmend im Verlagswesen spielt.

Zuletzt hat Amazon den alteingessenen Buchverlag Avalon übernommen und sich so die Rechte an über 3.000 Buchtiteln aus den Kategorien Romance, Mystery und Western gesichert, die Amazon künftig sowohl als Printausgabe wie auch als eBook anbieten will.

Für Amazon ist der Erwerb der Avalon-Rechte nur der letzte Schritt beim Aufbau eines mittlerweile recht imposanten Publishing-Netzwerks (via):

Zusätzlich zu den Amazon-Imprints hat der Onlinehändler in den letzten Jahren zudem eine Reihe von Publishing-Diensten gestartet, die sich auf innovative Weise mit den neuen digitalen Möglichkeiten auseinandersetzen:

Schließlich zählt auch das Amazon-Tablet Kindle Fire zu den möglichen Impulsgebern für die Verlagswelt von morgen. Denn während sich die ersten Kindle-Varianten noch auf die reine eBook-Lesefunktion beschränkten, wurde mit dem Kindle Fire der Startschuss für eine eigene Plattform gegeben.

Amazon ist zwar nicht per se ein Treiber des Wandels auf dem Weg in die Publishing-Zukunft, doch ist das Unternehmen bestens positioniert, um bei allen kommenden Veränderungen ganz vorne dabei zu sein.

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