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Was machen die Elektronikversender in der zweiten Reihe?

von Matthias Hell

Dass das Elektroniksegment zu den Vorreitern im Onlinehandel
zählt, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass die ersten Marktteilnehmer in
diesem Bereich bereits 2012 die Umsatzschwelle von 500 Mio. Euro übersprangen, bzw.
sich daran machen, diese Marke in diesem Jahr zu knacken (siehe auch "E-Commerce XXL: Wie groß kann der Online-Handel werden?").

Gleichzeitig führt das
allerdings dazu, dass sich der Fokus oft auf die Spitzengruppe rund um
Cyberport, Notebooksbilliger und Alternate verengt. Dabei ist ein Blick auf die
zweite Reihe der Elektronikversender – die zum Teil ebenfalls Umsätze im
dreistelligen Millionenbereich erzielen – auch ausgesprochen aufschlussreich:

Wie der Überblick zeigt, unterscheidet sich die zweite Garde
der Elektronikversender in einiger Hinsicht von den Spitzenreitern der Branche:
So ist vor allem die Umsatzentwicklung von einer recht hohen Volatilität gekennzeichnet,
was in vielen Fällen durch kurze Produktzyklen und schnell wandelnde
Markttrends bedingt ist. Unter anderem beim rasanten Siegeszug der Tablets und
Smartphones ist es den großen Elektronik-Onlinehändlern deutlich besser
gelungen, auf die Marktentwicklung zu reagieren.

Zudem verfügen die meisten kleinen Elektronikversender über
ein recht ausgeprägtes Standbein im stationären Handel, was sich jenseits aller
Multichannel-Theorien angesichts der tatsächlichen Branchenentwicklung inzwischen
eher unvorteilhaft auswirkt.

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