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Magento und die bitteren Wahrheiten 2014

Was hätte aus Magento werden können, wenn es nicht viel zu früh ausgerechnet an Ebay gefallen wäre. Nach diversen Zwischenstationen bei Paypal hat Ebay Magento nunmehr in den – ebenso problembeladenen wie führungslosen – Enterprise-Bereich abgeschoben.

Nach der jüngsten Entlassungswelle gab der scheidende Magento-Gründer Roy Rubin diese Woche seine Abschiedsvorstellung. Dass man die Magento Imagine parallel zur Meet Magento gelegt hatte, obwohl Deutschland für Magento angeblich der zweitwichtigste Markt ist, spricht eigentlich Bände.

Ein paar kleinere Neuerungen gab es zwar. Mit dem lange überfälligen Magento 2.0 kann der Online-Handel allerdings frühestens Ende 2015 rechnen:

Impulse für den Online-Handel gehen von Magento schon seit Jahren nicht mehr aus (siehe auch Wo stehen wir im Online-Handel technologisch?).

So ist Magento etwas für Liebhaber geworden. Der Markt hat sich weiterentwickelt – sei es in Richtung Vernetzung oder in Richtung Anwendungen. Doch bei Magento scheint die Zeit irgendwie stehengeblieben.

Geblieben ist eine überaus rührige Entwickler-Community, die allerdings zunehmend abgekoppelt agiert vom offiziellen Magento und die daher auch nicht davor zurückschreckt, den Finger in die Wunden zu legen (siehe The Harsh Truth of Magento Enterprise) und dabei ihren Spaß hat.

Über unsere Lieblingssession („Female Commerce: Standard-Shops sind nicht “neutral”“) auf der Meet Magento hatten wir schon berichtet.

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