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myToys: Macht Otto den Weg frei für einen Börsengang?

Manchmal geschehen noch Zeichen und Wunder („Otto schließt Verkauf von myToys nicht mehr aus“). Kann sich myToys also doch noch aus den Otto-Fesseln befreien – und mit frischem Kapital endlich sein volles Wachstumspotenzial entfalten?

Nicht zuletzt der Börsengang von Windeln.de („Exchanges #94: Windeln.de unter der Lupe“) dürfte Otto und den myToys-Gründern dramatisch vor Augen geführt haben, was ihnen gerade an Wachstumsmöglichkeiten entgeht („Extreme #4: Die Börsenmilliarden und die Folgen für die Branche“).

Mit Umsätzen von 424 Mio. Euro (+10,8%) und einer Fülle ungehobener Potenziale wäre die re-formierte myToys-Gruppe („myToys soll nach Mirapodo auch Limango übernehmen“) ein gefundenes Fressen für die Börse.

myToys hat sich in den letzten Jahren runderneuert und strategisch neu ausgerichtet („Yomonda: myToys plant weitere Schwestershops“), allerdings immer in den beschränkten Möglichkeiten einer Otto-Tochter.

Im Prinzip leidet myToys dabei unter denselben Problemen wie Zooplus unter Burda („Dividende statt Wachstum: Burda will Zooplus loswerden“).

Und nachdem sich die Otto-Gruppe gestern („Otto zieht bittere Bilanz“) nicht gerade als Private Equity Freund gezeigt hat, bleiben für myToys als Optionen vor allem ein strategischer Partner/Käufer und/oder ein Börsengang.

Zooplus und Mytoys sind nicht die einzigen Leidtragenden der jüngsten Entwicklungen. Kürzlich erst ist Net-a-Porter von Richemont befreit worden („Yoox übernimmt Net-a-Porter und wächst auf 1,3 Mrd. € Umsatz“).

Ein Coup wäre natürlich, wenn sich nun – analog zu Yoox und Net-a-Porter – Windeln.de die myToys-Group schnappen würde.

Wie wir schon auf dem K5 Capital Day gelernt haben, ist im Online-Handel inzwischen relativ viel möglich, was vor Jahresfrist noch undenkbar schien.

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