Lässt sich von der Schweiz aus ein internationaler Möbelversender aufbauen? Einen sehr starken Eindruck machte diese Woche Beliani („Designer Möbel für kein Geld“) auf der Swiss E-Commerce Connect:
Gestartet als IKEA 2.0 operieren die Schweizer mit 120 Mitarbeitern größtenteils von Polen aus, wo gerade auch ein neues Lager entsteht. In der Schweiz selber sitzt nur ein sehr kleines Team.
Beliani beschränkt sich auf ein Kernsortiment von 800 Produkten und wächst eigenen Angaben profitabel in 12 Ländern. Angaben zum Umsatz macht Beliani nicht, spricht stattdessen von „über 200.000 zufriedenen Kunden“.
Begonnen hat die internationale Expansion in England („Wenn wir es dort schaffen, schaffen wir es überall“). Hierzulande rückte Beliani erstmals so richtig ins Licht der Öffentlichtkeit durch die Übernahme von Avandeo.
Die Beliani-Betreiber Michael und Stephan Widmer sind in der Schweiz keine Unbekannten. Zuletzt waren sie wieder verstärkt in den Medien, als Ricardo den Besitzer wechselte („Ricardo geht für 240 Mio. CHF an Fashionfriends-Eigentümer Tamedia„), das sie Ende der 90er Jahre als Auktion24 gegründet haben.
Mehr von der Swiss E-Commerce Connect u.a. bei neuhandeln („Das plant Notebooksbilliger“).
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