Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung („Der Frontlineshop soll als Menlook.de wiederauferstehen„) hat sich Frontline diese Woche von seiner weiblichen Kundschaft verabschiedet:
„Ab dem kommenden Jahr werden wir uns ausschließlich auf die Herren der Schöpfung konzentrieren.“
Der Blogpost („Schatz, wir müssen reden!“) wirkt ganz so, als ob unter Menlook auch der bisherige Firmensitz zur Disposition steht („DANKE für 7 Jahre frontlineshop Homebase Hamburg!“).
Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis Frontline als Marke verschwindet und sortimentsseitig in Menlook aufgeht („Die Menlook-Integration schreitet voran„).
Im Unterschied zu Karmaloop („Karmaloop über die verhängnisvollsten Entscheidungen„) ist bei Frontline noch nicht bekannt (sprich: öffentlich dokumentiert), was in den letzten Jahren schief gelaufen ist. Angerissen haben wir das Thema u.a in den Exchanges #88 („Burda und der Fluch des Wachstums„).
Gerade in Hamburg ist Frontline allerdings kein Einzelfall. Mit Globetrotter („Globetrotter fällt komplett an die schwedische Fenix-Gruppe„) und mit Görtz („Finanzinvestor Afinum beteiligt sich an Görtz“) sind zwei weitere einstige Vorzeigeunternehmen zuletzt in arge Bedrängnis geraten.
Görtz hat kürzlich seine neue Strategie präsentiert, muss sich dafür allerdings einen neuen Chef suchen. Und auch Globetrotter braucht jetzt einen neuen E-Commerce- und IT-Chef.
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