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Der b(e)vh und die Marktzahlen für 2016 in neutraler Form

In seinen Marktzahlen für 2016 (PDF) hat der b(e)vh als Versandhandelsverband einmal mehr vergessen, die Online-Entwicklung seiner angestammten Klientel aufzuführen.

Hier deshalb zur besseren Orientierung einmal alle vom b(e)vh erhobenen Versendertypen (incl. Katalogversender!) in ihrer ursprünglichen Form:

Daraus abgeleitet dann das entsprechend getrimmte Multi-Channel-Kampfchart des b(e)vh (ohne Katalogversender):

Amazon und die Internet Pure Player dominieren den deutschen Online-Handel seit Jahren.

Doch wie gehabt, rechnet der b(e)vh in seinen Erhebungen („Der Online-Handel und die Zahlenpolitik des b(e)vh“) die Umsätze der Internet Pure Player bewusst klein, indem er sie ohne die Amazon-Milliarden („Amazon Deutschland wächst 2016 auf 12,8 Mrd. € (+20%)“) ausweist.

Diese stecken stattdessen in den Marktplatz-Umsätzen. Siehe dazu auch An Ebay geht der Online-Boom auch 2016 komplett vorbei

Immerhin erkennt man so aber, dass Zalando und die vielen kleinen Online-Spezialisten mit +20,6% bestens mit dem Amazon-Wachstum von 20% mithalten können („Amazon legt Wachstumskorridor für 2017 auf 14% bis 23%“).

Kurios: So wenig sich der b(e)vh mit den heutigen Online-Verhältnissen anfreunden kann, so progressiv präsentiert er sich neuerdings in seinen Prognosen („Wenn der E-Commerce den Einzelhandel ersetzt“).

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